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		<title>Trader Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-04-12T13:27:54Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3698</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
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				<updated>2009-10-21T08:45:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: /* Schlußfolgerungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.aktienboard.com/forum/member.php?u=20037 M. Feldt]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFensterKlein.png||framed|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung &amp;quot;10 Sekunden&amp;quot; war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10- Sekunden- Abschnitte mit Eröffnung- Hoch- Tief- Schluß- Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oder man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Absolute Abweichungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle interessiert hier die absolute Abweichung zwischen den beiden Indexangaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-open-close.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Eröffnungs- und Schlußkurse.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-high-low.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Hoch- und Tiefstkurse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst konnte festgestellt werden,  daß der ABN X-[[DAX]] während der gesamten Zeitspanne im Mittel um etwa 1.4 Punkte unter dem [[DAX]] lag.  Ansonsten streuen die Werte sehr schön um den [[DAX]] herum,  wobei man in den beiden Abbildungen schon eine Art Wellenbewgung erkennen kann,  die darauf hindeutet,  daß ABN immer,  wenn die Abweichung zu groß wird,  seine Kurse korrigiert.  Rechnet man die mittlere Abweichung von -1.4 Punkten heraus,  so erfolgt eine deraftige Korrekur anscheinend bei etwa 3-4 Punkten Abweichung in beiden Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handelsspanne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin interessant ist die Handelsspanne,  also das Intervall in dem sich die Kurse innerhalb der 10-Sekundenblöcke bewegen, berechnet durch Höchstkurs - Tiefstkurs.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:handelsspanne.ps.png||framed|Handelsspanne des DAX gegenüber der Handelsspanne des ABN Amro X-DAX.  Ganz klar Streuen die ABN-Werte stärker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich vollführen die ABN-Werte innerhalb der beobachteten 10-Sekundeblöcke stärkere Schwankungen als die Werte der Deutschen Börse.  Es sei angemerkt,  daß es hier um Mittelkurse geht,  die Kursspreizung in Kaufs- und Verkaufskurse kommt noch hinzu.  Für Systemhändler,  die ihre Stopps und Gewinnmitnahmeschwellen gerne automatische setzen und evtl. aus einer Statistik berechnen die auf dem [[DAX]] beruht läßt sich hieraus also ablesen,  daß ein Sicherheitspuffer von bis zu 6 Punkten durchaus sinnvoll sein kann - falls das Handelssytem unter einer im Extremfall um 13 Punkte eingeschränkten Gewinnperspektive (Verluststopp 6 + 0.5 (Spreizung) Punkte höher, Gewinnmitnahme 6.5 niedriger) überhaupt noch Sinn ergibt....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr bei großen Abweichungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch eine anmerkung zu dem oben angemerkten Wellencharakter:  Wiewohl siech eine Tendenz anzudeuten scheint,  daß die Wellen sich zum Ende des Beobachtungszeitraumes hin glätten und möglicherweise durch die Eröffnung der Deutschen Börse um 9:00 erzeugt wurden,  stellt sich die interessante Frage, ob sich diese Wellen vielleicht ausnutzen lassen.  Hierzu habe ich untersucht,  wie lange es dauert bis nach einer bestimmten Mindestabweichung in ein Richtung der ABN X-DAX wieder mit dem DAX zusammenfällt.  Die mittlere Abweichung von 1.4 Punkten wurde vor dieser Rechnung herauskorrigiert.  Das Ergebnis stellt sich folgendermaßen dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abweichungT.ps.png||framed|Zeit bis zur Rückkehr auf die mittlere Abweichung bei Überschreiten von gegebenen Abweichungschwellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittel werden Abweichung also innerhalb von einer Minute korrigiert, wobei bei kleineren Abweichungen bis zu drei Minuten vergehen können,  bis wieder eine Abweichung in die entgegengesetzte Richtung eintritt.  Abweichungen von über 3 Punkten werden aber anscheinend immer innerhalb von einer Minute abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bewegt sich denn nun der X-[[DAX]],  wenn eine solche Abweichung korrigiert wird? &lt;br /&gt;
[[Bild:abweichungK.ps.png||framed|Mittlere Bewegung des X-DAX in Richtung auf den DAX zu nach Überschreiten von gegebenen Abweichungsschwellen]]&lt;br /&gt;
Bei dieser Berechnung wurde die Bewegung in Richtung 'auf den DAX zu' berücksichtigt,  daß heißt nach positiven Abweichungen wurden Bewegungen nach unten positiv eingerechnet. Die überraschende (?) Erkenntnis: Bei Abweichungen von mehr als 3 Punkten scheint ABN hektisch in Richtung auf den [[DAX]] zu korrigieren,  die mittlere Bewegung beträgt über 2 Punkte - deutlich mehr als die Kursspreizung! Und um das nochmal zu betonen: Auf der Ordinate dargestellt ist die Richtungsnormalisierte Absolutbewegung des X-[[DAX]],  die 2-3 Punkte ließen sich also,  entsprechend korrekte Ein- und Ausstiege vorsausgesetzt, durchaus realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurse des ABN X-[[DAX]] streuen um den [[DAX]].  Die mittlere Abweichung von 1.4 Punkten ist für den praktischen Handel unerheblich.  Die X-[[DAX]] Kurse streuen allerdings innerhalb der 10-Sekundenintervalle erheblich stärker als die Kurse der Deutschen Börse.  vermutlich sollen hierdurch automatische Verlustbegrenzungen und Gewinnmitnahmen entsprechend früher &amp;quot;abgeschöpft&amp;quot; werden.  Zur umgehung dieser Tendenz könnte es sich empfehlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Stopps,  wenn überhaupt mit entsprechenden Sicherheitspuffern zu setzen&lt;br /&gt;
* Den Ausstieg nach den Kursen der DB zu entscheiden,  zumindest wenn ein System auf aus DB-Daten gewonnenen Statistiken beruht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Abweichungen von mehr als 3 Punkten (plus der mittleren Abweichung), korrigiert ABN offenbar heftig innerhalb von einer Minute auf den [[DAX]] hin. Im Prinzip ließe sich das natürlich wunderbar ausnutzen, um ein Handelssytem aufzubauen,  welches ABN konsequent in den Bankrott handelt. Es liefe in etwa so&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 WENN (X-[[DAX]] - [[DAX]]) &amp;gt; 3 DANN&lt;br /&gt;
   VERKAUFE zum Marktkurs&lt;br /&gt;
     WENN [[DAX]] - X-[[DAX]] &amp;gt; 0 DANN&lt;br /&gt;
       SCHLIEßE POSITION zum Marktkurs&lt;br /&gt;
     WENN ENDE&lt;br /&gt;
 WENN ENDE&lt;br /&gt;
 WENN ([[DAX]] - X-[[DAX]]) &amp;gt; 3 Punkte DANN&lt;br /&gt;
   KAUFE zum Marktkurs&lt;br /&gt;
     WENN X-[[DAX]] - [[DAX]] &amp;gt; 0 DANN&lt;br /&gt;
       SCHLIEßE POSITION zum Marktkurs&lt;br /&gt;
     WENN ENDE&lt;br /&gt;
 WENN ENDE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch dürfte due Durchführung jedoch nicht so einfach sein,  den hierzu benötigt man zunächst einmal die Echtzeitdaten der Deutschen Börse.  Die lassen sich zwar beschaffen,  aber wenn man sie denn hat muß man nach jedem Tick ''so schnell wie möglich'' eine &amp;quot;Buy-when-touched&amp;quot; (oder &amp;quot;Sell-when-touched&amp;quot;)   Order aktualisieren/aufgeben.  Da die ABN-Plattform nicht Skriptfähig ist,  muß man diesen Teil per Hand erledigen und stirbt vermutlich nach etwa 10 Minuten an Sehnenscheidenentzündung!  Selbst wenn man es schafft,  ist nicht gesagt,  daß die große Abweichung nicht schon vorüber ist und die Order mit dem nächsten Tick sehr ungünstig ausgeführt wird.  Um ein solches System im einzelnen zu simulieren,  wären die schon als wünschenswert bezeichneten Tickdaten der ABN nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt noch zum wiederholten Male anzumerken,  daß die Daten wie gesagt aus der Demo-Plattform von ABN stammen,  es wurden auch im Beobachtungszeitraum kein Handelsgeschäft getätigt.  Im Beobachtungszeitraum gab es auch keinen Kurs bewegenden Nachrichten, und die gefunden Wellenstruktur scheint gegen Ende hin etwas abzuklingen. Möglicherweise sieht die Anpassung des X-[[DAX]] an den [[DAX]] in &amp;quot;ruhigen Zeiten&amp;quot; (also mehr als 90 Minuten nach Eröffnung oder Kursrutsch, besser aus!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3532</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
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				<updated>2008-07-17T13:48:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: /* Rückkehr bei großen Abweichungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.aktienboard.com/forum/member.php?u=20037 M. Feldt]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFensterKlein.png||framed|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung &amp;quot;10 Sekunden&amp;quot; war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10- Sekunden- Abschnitte mit Eröffnung- Hoch- Tief- Schluß- Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oder man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Absolute Abweichungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle interessiert hier die absolute Abweichung zwischen den beiden Indexangaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-open-close.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Eröffnungs- und Schlußkurse.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-high-low.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Hoch- und Tiefstkurse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst konnte festgestellt werden,  daß der ABN X-[[DAX]] während der gesamten Zeitspanne im Mittel um etwa 1.4 Punkte unter dem [[DAX]] lag.  Ansonsten streuen die Werte sehr schön um den [[DAX]] herum,  wobei man in den beiden Abbildungen schon eine Art Wellenbewgung erkennen kann,  die darauf hindeutet,  daß ABN immer,  wenn die Abweichung zu groß wird,  seine Kurse korrigiert.  Rechnet man die mittlere Abweichung von -1.4 Punkten heraus,  so erfolgt eine deraftige Korrekur anscheinend bei etwa 3-4 Punkten Abweichung in beiden Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handelsspanne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin interessant ist die Handelsspanne,  also das Intervall in dem sich die Kurse innerhalb der 10-Sekundenblöcke bewegen, berechnet durch Höchstkurs - Tiefstkurs.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:handelsspanne.ps.png||framed|Handelsspanne des DAX gegenüber der Handelsspanne des ABN Amro X-DAX.  Ganz klar Streuen die ABN-Werte stärker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich vollführen die ABN-Werte innerhalb der beobachteten 10-Sekundeblöcke stärkere Schwankungen als die Werte der Deutschen Börse.  Es sei angemerkt,  daß es hier um Mittelkurse geht,  die Kursspreizung in Kaufs- und Verkaufskurse kommt noch hinzu.  Für Systemhändler,  die ihre Stopps und Gewinnmitnahmeschwellen gerne automatische setzen und evtl. aus einer Statistik berechnen die auf dem [[DAX]] beruht läßt sich hieraus also ablesen,  daß ein Sicherheitspuffer von bis zu 6 Punkten durchaus sinnvoll sein kann - falls das Handelssytem unter einer im Extremfall um 13 Punkte eingeschränkten Gewinnperspektive (Verluststopp 6 + 0.5 (Spreizung) Punkte höher, Gewinnmitnahme 6.5 niedriger) überhaupt noch Sinn ergibt....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr bei großen Abweichungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch eine anmerkung zu dem oben angemerkten Wellencharakter:  Wiewohl siech eine Tendenz anzudeuten scheint,  daß die Wellen sich zum Ende des Beobachtungszeitraumes hin glätten und möglicherweise durch die Eröffnung der Deutschen Börse um 9:00 erzeugt wurden,  stellt sich die interessante Frage, ob sich diese Wellen vielleicht ausnutzen lassen.  Hierzu habe ich untersucht,  wie lange es dauert bis nach einer bestimmten Mindestabweichung in ein Richtung der ABN X-DAX wieder mit dem DAX zusammenfällt.  Die mittlere Abweichung von 1.4 Punkten wurde vor dieser Rechnung herauskorrigiert.  Das Ergebnis stellt sich folgendermaßen dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abweichungT.ps.png||framed|Zeit bis zur Rückkehr auf die mittlere Abweichung bei Überschreiten von gegebenen Abweichungschwellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittel werden Abweichung also innerhalb von einer Minute korrigiert, wobei bei kleineren Abweichungen bis zu drei Minuten vergehen können,  bis wieder eine Abweichung in die entgegengesetzte Richtung eintritt.  Abweichungen von über 3 Punkten werden aber anscheinend immer innerhalb von einer Minute abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bewegt sich denn nun der X-[[DAX]],  wenn eine solche Abweichung korrigiert wird? &lt;br /&gt;
[[Bild:abweichungK.ps.png||framed|Mittlere Bewegung des X-DAX in Richtung auf den DAX zu nach Überschreiten von gegebenen Abweichungsschwellen]]&lt;br /&gt;
Bei dieser Berechnung wurde die Bewegung in Richtung 'auf den DAX zu' berücksichtigt,  daß heißt nach positiven Abweichungen wurden Bewegungen nach unten positiv eingerechnet. Die überraschende (?) Erkenntnis: Bei Abweichungen von mehr als 3 Punkten scheint ABN hektisch in Richtung auf den [[DAX]] zu korrigieren,  die mittlere Bewegung beträgt über 2 Punkte - deutlich mehr als die Kursspreizung! Und um das nochmal zu betonen: Auf der Ordinate dargestellt ist die Richtungsnormalisierte Absolutbewegung des X-[[DAX]],  die 2-3 Punkte ließen sich also,  entsprechend korrekte Ein- und Ausstiege vorsausgesetzt, durchaus realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurse des ABN X-[[DAX]] streuen um den [[DAX]].  Die mittlere Abweichung von 1.4 Punkten ist für den praktischen handel unerheblich.  Die X-[[DAX]] Kurse streuen allerdings innerhalb der 10-Sekundenintervalle erheblich stärker als die Kurse der Deutschen Börse.  vermutlich sollen hierdurch automatische Verlustbegrenzungen und Gewinnmitnahmen entsrpechend früher &amp;quot;abgeschöpft&amp;quot; werden.  Zur umgehung dieser Tendenz könnte es sich empfehlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Stopps,  wenn überhaup mit entsprechenden Sicherheitspuffern zu setzen&lt;br /&gt;
* Den Ausstieg nach den Kursen der DB zu entscheiden,  zumindest wenn ein System auf aus DB-Daten gewonnenen Statistiken beruht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Abweichungen von mehr als 3 Punkten (plus der mittleren Abweichung), korrigiert ABN offenbar heftig innerhalb von einer Minute auf den [[DAX]] hin. Im Prinzip ließe sich das natürlich wunderbar ausnutzen, um ein Handelssytem aufzubauen,  welches ABN konsequent in den Bankrott handelt. Es liefe in etwa so&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 WENN (X-[[DAX]] - [[DAX]]) &amp;gt; 3 DANN&lt;br /&gt;
   VERKAUFE zum Marktkurs&lt;br /&gt;
     WENN [[DAX]] - X-[[DAX]] &amp;gt; 0 DANN&lt;br /&gt;
       SCHLIEßE POSITION zum Marktkurs&lt;br /&gt;
     WENN ENDE&lt;br /&gt;
 WENN ENDE&lt;br /&gt;
 WENN ([[DAX]] - X-[[DAX]]) &amp;gt; 3 Punkte DANN&lt;br /&gt;
   KAUFE zum Marktkurs&lt;br /&gt;
     WENN X-[[DAX]] - [[DAX]] &amp;gt; 0 DANN&lt;br /&gt;
       SCHLIEßE POSITION zum Marktkurs&lt;br /&gt;
     WENN ENDE&lt;br /&gt;
 WENN ENDE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch dürfte due Durchführung jedoch nicht so einfach sein,  den hierzu benötigt man zunächst einmal die Echtzeitdaten der Deutschen Börse.  Die lassen sich zwar beschaffen,  aber wenn man sie denn hat muß man nach jedem Tick ''so schnell wie möglich'' eine &amp;quot;Buy-when-touched&amp;quot; (oder &amp;quot;Sell-when-touched&amp;quot;)   Order aktualisieren/aufgeben.  Da die ABN-Plattform nicht Skriptfähig ist,  muß man diesen Teil per Hand erledigen und stirbt vermutlich nach etwa 10 Minuten an Sehnenscheidenentzündung!  Selbst wenn man es schafft,  ist nicht gesagt,  daß die große Abweichung nicht schon vorüber ist und die Order mit dem nächsten Tick sehr ungünstig ausgeführt wird.  Um ein solches System im einzelnen zu simulieren,  wären die schon als wünschenswert bezeichneten Tickdaten der ABN nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt noch zum wiederholten Male anzumerken,  daß die Daten wie gesagt aus der Demo-Plattform von ABN stammen,  es wurden auch im Beobachtungszeitraum kein Handelsgeschäft getätigt.  Im Beobachtungszeitraum gab es auch keinen Kurs bewegenden Nachrichten, und die gefunden Wellenstruktur scheint gegen Ende hin etwas abzuklingen. Möglicherweise sieht die Anpassung des X-[[DAX]] an den [[DAX]] in &amp;quot;ruhigen Zeiten&amp;quot; (also mehr als 90 Minuten nach Eröffnung oder Kursrutsch, besser aus!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3531</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3531"/>
				<updated>2008-07-17T13:46:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: /* Schlußfolgerungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.aktienboard.com/forum/member.php?u=20037 M. Feldt]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFensterKlein.png||framed|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung &amp;quot;10 Sekunden&amp;quot; war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10- Sekunden- Abschnitte mit Eröffnung- Hoch- Tief- Schluß- Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oder man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Absolute Abweichungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle interessiert hier die absolute Abweichung zwischen den beiden Indexangaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-open-close.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Eröffnungs- und Schlußkurse.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-high-low.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Hoch- und Tiefstkurse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst konnte festgestellt werden,  daß der ABN X-[[DAX]] während der gesamten Zeitspanne im Mittel um etwa 1.4 Punkte unter dem [[DAX]] lag.  Ansonsten streuen die Werte sehr schön um den [[DAX]] herum,  wobei man in den beiden Abbildungen schon eine Art Wellenbewgung erkennen kann,  die darauf hindeutet,  daß ABN immer,  wenn die Abweichung zu groß wird,  seine Kurse korrigiert.  Rechnet man die mittlere Abweichung von -1.4 Punkten heraus,  so erfolgt eine deraftige Korrekur anscheinend bei etwa 3-4 Punkten Abweichung in beiden Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handelsspanne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin interessant ist die Handelsspanne,  also das Intervall in dem sich die Kurse innerhalb der 10-Sekundenblöcke bewegen, berechnet durch Höchstkurs - Tiefstkurs.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:handelsspanne.ps.png||framed|Handelsspanne des DAX gegenüber der Handelsspanne des ABN Amro X-DAX.  Ganz klar Streuen die ABN-Werte stärker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich vollführen die ABN-Werte innerhalb der beobachteten 10-Sekundeblöcke stärkere Schwankungen als die Werte der Deutschen Börse.  Es sei angemerkt,  daß es hier um Mittelkurse geht,  die Kursspreizung in Kaufs- und Verkaufskurse kommt noch hinzu.  Für Systemhändler,  die ihre Stopps und Gewinnmitnahmeschwellen gerne automatische setzen und evtl. aus einer Statistik berechnen die auf dem [[DAX]] beruht läßt sich hieraus also ablesen,  daß ein Sicherheitspuffer von bis zu 6 Punkten durchaus sinnvoll sein kann - falls das Handelssytem unter einer im Extremfall um 13 Punkte eingeschränkten Gewinnperspektive (Verluststopp 6 + 0.5 (Spreizung) Punkte höher, Gewinnmitnahme 6.5 niedriger) überhaupt noch Sinn ergibt....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr bei großen Abweichungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch eine anmerkung zu dem oben angemerkten Wellencharakter:  Wiewohl siech eine Tendenz anzudeuten scheint,  daß die Wellen sich zum Ende des Beobachtungszeitraumes hin glätten und möglicherweise durch die Eröffnung der Deutschen Börse um 9:00 erzeugt wurden,  stellt sich die interessante Frage, ob sich diese Wellen vielleicht ausnutzen lassen.  Hierzu habe ich untersucht,  wie lange es dauert bis nach einer bestimmten Mindestabweichung in ein Richtung der ABN X-DAX wieder mit dem DAX zusammenfällt.  Die mittlere Abweichung von 1.4 Punkten wurde vor dieser Rechnung herauskorrigiert.  Das Ergebnis stellt sich folgendermaßen dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abweichungT.ps.png||framed|Zeit bis zur Rückkehr auf die mittlere Abweichung bei Überschreiten von gegebenen Abweichungschwellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittel werden Abweichung also innerhalb von einer Minute korrigiert, wobei bei kleineren Abweichungen bis zu drei Minuten vergehen können,  bis wieder eine Abweichung in die entgegengesetzte Richtung eintritt.  Abweichungen von über 3 Punkten werden aber anscheinend immer innerhalb von einer Minute abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bewegt sich denn nun der X-[[DAX]],  wenn eine solche Abweichung korrigiert wird? &lt;br /&gt;
[[Bild:abweichungK.ps.png||framed|Mittlere Bewegung des X-DAX in Richtung auf den DAX zu nach Überschreiten von gegebenen Abweichungsschwellen]]&lt;br /&gt;
Bei dieser Berechnung wurde die Bewegung in Richtung 'auf den DAX zu' berücksichtigt,  daß heißt nach positiven Abweichungen wurden Bewegungen nach unten positiv eingerechnet. Die überraschende (?) Erkenntnis: Bei Abweichungen von mehr als 3 Punkten scheint ABN hektisch in Richtung auf den [[DAX]] zu korrigieren,  die mittlere Bewegung beträgt über 2 Punkte - deutlich mehr als die Kursspreizung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurse des ABN X-[[DAX]] streuen um den [[DAX]].  Die mittlere Abweichung von 1.4 Punkten ist für den praktischen handel unerheblich.  Die X-[[DAX]] Kurse streuen allerdings innerhalb der 10-Sekundenintervalle erheblich stärker als die Kurse der Deutschen Börse.  vermutlich sollen hierdurch automatische Verlustbegrenzungen und Gewinnmitnahmen entsrpechend früher &amp;quot;abgeschöpft&amp;quot; werden.  Zur umgehung dieser Tendenz könnte es sich empfehlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Stopps,  wenn überhaup mit entsprechenden Sicherheitspuffern zu setzen&lt;br /&gt;
* Den Ausstieg nach den Kursen der DB zu entscheiden,  zumindest wenn ein System auf aus DB-Daten gewonnenen Statistiken beruht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Abweichungen von mehr als 3 Punkten (plus der mittleren Abweichung), korrigiert ABN offenbar heftig innerhalb von einer Minute auf den [[DAX]] hin. Im Prinzip ließe sich das natürlich wunderbar ausnutzen, um ein Handelssytem aufzubauen,  welches ABN konsequent in den Bankrott handelt. Es liefe in etwa so&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 WENN (X-[[DAX]] - [[DAX]]) &amp;gt; 3 DANN&lt;br /&gt;
   VERKAUFE zum Marktkurs&lt;br /&gt;
     WENN [[DAX]] - X-[[DAX]] &amp;gt; 0 DANN&lt;br /&gt;
       SCHLIEßE POSITION zum Marktkurs&lt;br /&gt;
     WENN ENDE&lt;br /&gt;
 WENN ENDE&lt;br /&gt;
 WENN ([[DAX]] - X-[[DAX]]) &amp;gt; 3 Punkte DANN&lt;br /&gt;
   KAUFE zum Marktkurs&lt;br /&gt;
     WENN X-[[DAX]] - [[DAX]] &amp;gt; 0 DANN&lt;br /&gt;
       SCHLIEßE POSITION zum Marktkurs&lt;br /&gt;
     WENN ENDE&lt;br /&gt;
 WENN ENDE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch dürfte due Durchführung jedoch nicht so einfach sein,  den hierzu benötigt man zunächst einmal die Echtzeitdaten der Deutschen Börse.  Die lassen sich zwar beschaffen,  aber wenn man sie denn hat muß man nach jedem Tick ''so schnell wie möglich'' eine &amp;quot;Buy-when-touched&amp;quot; (oder &amp;quot;Sell-when-touched&amp;quot;)   Order aktualisieren/aufgeben.  Da die ABN-Plattform nicht Skriptfähig ist,  muß man diesen Teil per Hand erledigen und stirbt vermutlich nach etwa 10 Minuten an Sehnenscheidenentzündung!  Selbst wenn man es schafft,  ist nicht gesagt,  daß die große Abweichung nicht schon vorüber ist und die Order mit dem nächsten Tick sehr ungünstig ausgeführt wird.  Um ein solches System im einzelnen zu simulieren,  wären die schon als wünschenswert bezeichneten Tickdaten der ABN nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt noch zum wiederholten Male anzumerken,  daß die Daten wie gesagt aus der Demo-Plattform von ABN stammen,  es wurden auch im Beobachtungszeitraum kein Handelsgeschäft getätigt.  Im Beobachtungszeitraum gab es auch keinen Kurs bewegenden Nachrichten, und die gefunden Wellenstruktur scheint gegen Ende hin etwas abzuklingen. Möglicherweise sieht die Anpassung des X-[[DAX]] an den [[DAX]] in &amp;quot;ruhigen Zeiten&amp;quot; (also mehr als 90 Minuten nach Eröffnung oder Kursrutsch, besser aus!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

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		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
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				<updated>2008-07-17T13:45:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: /* Schlußfolgerungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.aktienboard.com/forum/member.php?u=20037 M. Feldt]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFensterKlein.png||framed|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung &amp;quot;10 Sekunden&amp;quot; war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10- Sekunden- Abschnitte mit Eröffnung- Hoch- Tief- Schluß- Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oder man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Absolute Abweichungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle interessiert hier die absolute Abweichung zwischen den beiden Indexangaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-open-close.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Eröffnungs- und Schlußkurse.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-high-low.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Hoch- und Tiefstkurse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst konnte festgestellt werden,  daß der ABN X-[[DAX]] während der gesamten Zeitspanne im Mittel um etwa 1.4 Punkte unter dem [[DAX]] lag.  Ansonsten streuen die Werte sehr schön um den [[DAX]] herum,  wobei man in den beiden Abbildungen schon eine Art Wellenbewgung erkennen kann,  die darauf hindeutet,  daß ABN immer,  wenn die Abweichung zu groß wird,  seine Kurse korrigiert.  Rechnet man die mittlere Abweichung von -1.4 Punkten heraus,  so erfolgt eine deraftige Korrekur anscheinend bei etwa 3-4 Punkten Abweichung in beiden Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handelsspanne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin interessant ist die Handelsspanne,  also das Intervall in dem sich die Kurse innerhalb der 10-Sekundenblöcke bewegen, berechnet durch Höchstkurs - Tiefstkurs.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:handelsspanne.ps.png||framed|Handelsspanne des DAX gegenüber der Handelsspanne des ABN Amro X-DAX.  Ganz klar Streuen die ABN-Werte stärker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich vollführen die ABN-Werte innerhalb der beobachteten 10-Sekundeblöcke stärkere Schwankungen als die Werte der Deutschen Börse.  Es sei angemerkt,  daß es hier um Mittelkurse geht,  die Kursspreizung in Kaufs- und Verkaufskurse kommt noch hinzu.  Für Systemhändler,  die ihre Stopps und Gewinnmitnahmeschwellen gerne automatische setzen und evtl. aus einer Statistik berechnen die auf dem [[DAX]] beruht läßt sich hieraus also ablesen,  daß ein Sicherheitspuffer von bis zu 6 Punkten durchaus sinnvoll sein kann - falls das Handelssytem unter einer im Extremfall um 13 Punkte eingeschränkten Gewinnperspektive (Verluststopp 6 + 0.5 (Spreizung) Punkte höher, Gewinnmitnahme 6.5 niedriger) überhaupt noch Sinn ergibt....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr bei großen Abweichungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch eine anmerkung zu dem oben angemerkten Wellencharakter:  Wiewohl siech eine Tendenz anzudeuten scheint,  daß die Wellen sich zum Ende des Beobachtungszeitraumes hin glätten und möglicherweise durch die Eröffnung der Deutschen Börse um 9:00 erzeugt wurden,  stellt sich die interessante Frage, ob sich diese Wellen vielleicht ausnutzen lassen.  Hierzu habe ich untersucht,  wie lange es dauert bis nach einer bestimmten Mindestabweichung in ein Richtung der ABN X-DAX wieder mit dem DAX zusammenfällt.  Die mittlere Abweichung von 1.4 Punkten wurde vor dieser Rechnung herauskorrigiert.  Das Ergebnis stellt sich folgendermaßen dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abweichungT.ps.png||framed|Zeit bis zur Rückkehr auf die mittlere Abweichung bei Überschreiten von gegebenen Abweichungschwellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittel werden Abweichung also innerhalb von einer Minute korrigiert, wobei bei kleineren Abweichungen bis zu drei Minuten vergehen können,  bis wieder eine Abweichung in die entgegengesetzte Richtung eintritt.  Abweichungen von über 3 Punkten werden aber anscheinend immer innerhalb von einer Minute abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bewegt sich denn nun der X-[[DAX]],  wenn eine solche Abweichung korrigiert wird? &lt;br /&gt;
[[Bild:abweichungK.ps.png||framed|Mittlere Bewegung des X-DAX in Richtung auf den DAX zu nach Überschreiten von gegebenen Abweichungsschwellen]]&lt;br /&gt;
Bei dieser Berechnung wurde die Bewegung in Richtung 'auf den DAX zu' berücksichtigt,  daß heißt nach positiven Abweichungen wurden Bewegungen nach unten positiv eingerechnet. Die überraschende (?) Erkenntnis: Bei Abweichungen von mehr als 3 Punkten scheint ABN hektisch in Richtung auf den [[DAX]] zu korrigieren,  die mittlere Bewegung beträgt über 2 Punkte - deutlich mehr als die Kursspreizung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurse des ABN X-[[DAX]] streuen um den [[DAX]].  Die mittlere Abweichung von 1.4 Punkten ist für den praktischen handel unerheblich.  Die X-[[DAX]] Kurse streuen allerdings innerhalb der 10-Sekundenintervalle erheblich stärker als die Kurse der Deutschen Börse.  vermutlich sollen hierdurch automatische Verlustbegrenzungen und Gewinnmitnahmen entsrpechend früher &amp;quot;abgeschöpft&amp;quot; werden.  Zur umgehung dieser Tendenz könnte es sich empfehlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Stopps,  wenn überhaup mit entsprechenden Sicherheitspuffern zu setzen&lt;br /&gt;
* Den Ausstieg nach den Kursen der DB zu entscheiden,  zumindest wenn ein System auf aus DB-Daten gewonnenen Statistiken beruht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Abweichungen von mehr als 3 Punkten (plus der mittleren Abweichung), korrigiert ABN offenbar heftig innerhalb von einer Minute auf den [[DAX]] hin. Im Prinzip ließe sich das natürlich wunderbar ausnutzen, um ein Handelssytem aufzubauen,  welches ABN konsequent in den Bankrott handelt. Es liefe in etwa so&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 WENN (X-[[DAX]] - [[DAX]]) &amp;gt; 3 DANN&lt;br /&gt;
   VERKAUFE zum Marktkurs&lt;br /&gt;
     WENN [[DAX]] - X-[[DAX]] &amp;gt; 0 DANN&lt;br /&gt;
       VERKAUFE zum Marktkurs&lt;br /&gt;
     WENN ENDE&lt;br /&gt;
 WENN ENDE&lt;br /&gt;
 WENN ([[DAX]] - X-[[DAX]]) &amp;gt; 3 Punkte DANN&lt;br /&gt;
   KAUFE zum Marktkurs&lt;br /&gt;
     WENN X-[[DAX]] - [[DAX]] &amp;gt; 0 DANN&lt;br /&gt;
       VERKAUFE zum Marktkurs&lt;br /&gt;
     WENN ENDE&lt;br /&gt;
 WENN ENDE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch dürfte due Durchführung jedoch nicht so einfach sein,  den hierzu benötigt man zunächst einmal die Echtzeitdaten der Deutschen Börse.  Die lassen sich zwar beschaffen,  aber wenn man sie denn hat muß man nach jedem Tick ''so schnell wie möglich'' eine &amp;quot;Buy-when-touched&amp;quot; (oder &amp;quot;Sell-when-touched&amp;quot;)   Order aktualisieren/aufgeben.  Da die ABN-Plattform nicht Skriptfähig ist,  muß man diesen Teil per Hand erledigen und stirbt vermutlich nach etwa 10 Minuten an Sehnenscheidenentzündung!  Selbst wenn man es schafft,  ist nicht gesagt,  daß die große Abweichung nicht schon vorüber ist und die Order mit dem nächsten Tick sehr ungünstig ausgeführt wird.  Um ein solches System im einzelnen zu simulieren,  wären die schon als wünschenswert bezeichneten Tickdaten der ABN nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt noch zum wiederholten Male anzumerken,  daß die Daten wie gesagt aus der Demo-Plattform von ABN stammen,  es wurden auch im Beobachtungszeitraum kein Handelsgeschäft getätigt.  Im Beobachtungszeitraum gab es auch keinen Kurs bewegenden Nachrichten, und die gefunden Wellenstruktur scheint gegen Ende hin etwas abzuklingen. Möglicherweise sieht die Anpassung des X-[[DAX]] an den [[DAX]] in &amp;quot;ruhigen Zeiten&amp;quot; (also mehr als 90 Minuten nach Eröffnung oder Kursrutsch, besser aus!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3529</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3529"/>
				<updated>2008-07-17T13:45:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.aktienboard.com/forum/member.php?u=20037 M. Feldt]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFensterKlein.png||framed|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung &amp;quot;10 Sekunden&amp;quot; war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10- Sekunden- Abschnitte mit Eröffnung- Hoch- Tief- Schluß- Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oder man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Absolute Abweichungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle interessiert hier die absolute Abweichung zwischen den beiden Indexangaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-open-close.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Eröffnungs- und Schlußkurse.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-high-low.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Hoch- und Tiefstkurse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst konnte festgestellt werden,  daß der ABN X-[[DAX]] während der gesamten Zeitspanne im Mittel um etwa 1.4 Punkte unter dem [[DAX]] lag.  Ansonsten streuen die Werte sehr schön um den [[DAX]] herum,  wobei man in den beiden Abbildungen schon eine Art Wellenbewgung erkennen kann,  die darauf hindeutet,  daß ABN immer,  wenn die Abweichung zu groß wird,  seine Kurse korrigiert.  Rechnet man die mittlere Abweichung von -1.4 Punkten heraus,  so erfolgt eine deraftige Korrekur anscheinend bei etwa 3-4 Punkten Abweichung in beiden Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handelsspanne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin interessant ist die Handelsspanne,  also das Intervall in dem sich die Kurse innerhalb der 10-Sekundenblöcke bewegen, berechnet durch Höchstkurs - Tiefstkurs.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:handelsspanne.ps.png||framed|Handelsspanne des DAX gegenüber der Handelsspanne des ABN Amro X-DAX.  Ganz klar Streuen die ABN-Werte stärker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich vollführen die ABN-Werte innerhalb der beobachteten 10-Sekundeblöcke stärkere Schwankungen als die Werte der Deutschen Börse.  Es sei angemerkt,  daß es hier um Mittelkurse geht,  die Kursspreizung in Kaufs- und Verkaufskurse kommt noch hinzu.  Für Systemhändler,  die ihre Stopps und Gewinnmitnahmeschwellen gerne automatische setzen und evtl. aus einer Statistik berechnen die auf dem [[DAX]] beruht läßt sich hieraus also ablesen,  daß ein Sicherheitspuffer von bis zu 6 Punkten durchaus sinnvoll sein kann - falls das Handelssytem unter einer im Extremfall um 13 Punkte eingeschränkten Gewinnperspektive (Verluststopp 6 + 0.5 (Spreizung) Punkte höher, Gewinnmitnahme 6.5 niedriger) überhaupt noch Sinn ergibt....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr bei großen Abweichungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch eine anmerkung zu dem oben angemerkten Wellencharakter:  Wiewohl siech eine Tendenz anzudeuten scheint,  daß die Wellen sich zum Ende des Beobachtungszeitraumes hin glätten und möglicherweise durch die Eröffnung der Deutschen Börse um 9:00 erzeugt wurden,  stellt sich die interessante Frage, ob sich diese Wellen vielleicht ausnutzen lassen.  Hierzu habe ich untersucht,  wie lange es dauert bis nach einer bestimmten Mindestabweichung in ein Richtung der ABN X-DAX wieder mit dem DAX zusammenfällt.  Die mittlere Abweichung von 1.4 Punkten wurde vor dieser Rechnung herauskorrigiert.  Das Ergebnis stellt sich folgendermaßen dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abweichungT.ps.png||framed|Zeit bis zur Rückkehr auf die mittlere Abweichung bei Überschreiten von gegebenen Abweichungschwellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittel werden Abweichung also innerhalb von einer Minute korrigiert, wobei bei kleineren Abweichungen bis zu drei Minuten vergehen können,  bis wieder eine Abweichung in die entgegengesetzte Richtung eintritt.  Abweichungen von über 3 Punkten werden aber anscheinend immer innerhalb von einer Minute abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bewegt sich denn nun der X-[[DAX]],  wenn eine solche Abweichung korrigiert wird? &lt;br /&gt;
[[Bild:abweichungK.ps.png||framed|Mittlere Bewegung des X-DAX in Richtung auf den DAX zu nach Überschreiten von gegebenen Abweichungsschwellen]]&lt;br /&gt;
Bei dieser Berechnung wurde die Bewegung in Richtung 'auf den DAX zu' berücksichtigt,  daß heißt nach positiven Abweichungen wurden Bewegungen nach unten positiv eingerechnet. Die überraschende (?) Erkenntnis: Bei Abweichungen von mehr als 3 Punkten scheint ABN hektisch in Richtung auf den [[DAX]] zu korrigieren,  die mittlere Bewegung beträgt über 2 Punkte - deutlich mehr als die Kursspreizung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurse des ABN X-[[DAX]] streuen um den [[DAX]].  Die mittlere Abweichung von 1.4 Punkten ist für den praktischen handel unerheblich.  Die X-[[DAX]] Kurse streuen allerdings innerhalb der 10-Sekundenintervalle erheblich stärker als die Kurse der Deutschen Börse.  vermutlich sollen hierdurch automatische Verlustbegrenzungen und Gewinnmitnahmen entsrpechend früher &amp;quot;abgeschöpft&amp;quot; werden.  Zur umgehung dieser Tendenz könnte es sich empfehlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Stopps,  wenn überhaup mit entsprechenden Sicherheitspuffern zu setzen&lt;br /&gt;
* Den Ausstieg nach den Kursen der DB zu entscheiden,  zumindest wenn ein System auf aus DB-Daten gewonnenen Statistiken beruht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Abweichungen von mehr als 3 Punkten (plus der mittleren Abweichung), korrigiert ABN offenbar heftig innerhalb von einer Minute auf den [[DAX]] hin. Im Prinzip ließe sich das natürlich wunderbar ausnutzen, um ein Handelssytem aufzubauen,  welches ABN konsequent in den Bankrott handelt. Es liefe in etwa so&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 WENN (X-[[DAX]] - [[DAX]]) &amp;gt; 3 DANN&lt;br /&gt;
   KAUFE zum Marktkurs&lt;br /&gt;
     WENN [[DAX]] - X-[[DAX]] &amp;gt; 0 DANN&lt;br /&gt;
       VERKAUFE zum Marktkurs&lt;br /&gt;
     WENN ENDE&lt;br /&gt;
 WENN ENDE&lt;br /&gt;
 WENN ([[DAX]] - X-[[DAX]]) &amp;gt; 3 Punkte DANN&lt;br /&gt;
   KAUFE zum Marktkurs&lt;br /&gt;
     WENN X-[[DAX]] - [[DAX]] &amp;gt; 0 DANN&lt;br /&gt;
       VERKAUFE zum Marktkurs&lt;br /&gt;
     WENN ENDE&lt;br /&gt;
 WENN ENDE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch dürfte due Durchführung jedoch nicht so einfach sein,  den hierzu benötigt man zunächst einmal die Echtzeitdaten der Deutschen Börse.  Die lassen sich zwar beschaffen,  aber wenn man sie denn hat muß man nach jedem Tick ''so schnell wie möglich'' eine &amp;quot;Buy-when-touched&amp;quot; (oder &amp;quot;Sell-when-touched&amp;quot;)   Order aktualisieren/aufgeben.  Da die ABN-Plattform nicht Skriptfähig ist,  muß man diesen Teil per Hand erledigen und stirbt vermutlich nach etwa 10 Minuten an Sehnenscheidenentzündung!  Selbst wenn man es schafft,  ist nicht gesagt,  daß die große Abweichung nicht schon vorüber ist und die Order mit dem nächsten Tick sehr ungünstig ausgeführt wird.  Um ein solches System im einzelnen zu simulieren,  wären die schon als wünschenswert bezeichneten Tickdaten der ABN nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleibt noch zum wiederholten Male anzumerken,  daß die Daten wie gesagt aus der Demo-Plattform von ABN stammen,  es wurden auch im Beobachtungszeitraum kein Handelsgeschäft getätigt.  Im Beobachtungszeitraum gab es auch keinen Kurs bewegenden Nachrichten, und die gefunden Wellenstruktur scheint gegen Ende hin etwas abzuklingen. Möglicherweise sieht die Anpassung des X-[[DAX]] an den [[DAX]] in &amp;quot;ruhigen Zeiten&amp;quot; (also mehr als 90 Minuten nach Eröffnung oder Kursrutsch, besser aus!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3528</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3528"/>
				<updated>2008-07-17T13:29:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: /* Rückkehr bei großen Abweichungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.aktienboard.com/forum/member.php?u=20037 M. Feldt]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFensterKlein.png||framed|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung &amp;quot;10 Sekunden&amp;quot; war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10- Sekunden- Abschnitte mit Eröffnung- Hoch- Tief- Schluß- Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oder man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Absolute Abweichungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle interessiert hier die absolute Abweichung zwischen den beiden Indexangaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-open-close.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Eröffnungs- und Schlußkurse.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-high-low.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Hoch- und Tiefstkurse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst konnte festgestellt werden,  daß der ABN X-[[DAX]] während der gesamten Zeitspanne im Mittel um etwa 1.4 Punkte unter dem [[DAX]] lag.  Ansonsten streuen die Werte sehr schön um den [[DAX]] herum,  wobei man in den beiden Abbildungen schon eine Art Wellenbewgung erkennen kann,  die darauf hindeutet,  daß ABN immer,  wenn die Abweichung zu groß wird,  seine Kurse korrigiert.  Rechnet man die mittlere Abweichung von -1.4 Punkten heraus,  so erfolgt eine deraftige Korrekur anscheinend bei etwa 3-4 Punkten Abweichung in beiden Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handelsspanne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin interessant ist die Handelsspanne,  also das Intervall in dem sich die Kurse innerhalb der 10-Sekundenblöcke bewegen, berechnet durch Höchstkurs - Tiefstkurs.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:handelsspanne.ps.png||framed|Handelsspanne des DAX gegenüber der Handelsspanne des ABN Amro X-DAX.  Ganz klar Streuen die ABN-Werte stärker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich vollführen die ABN-Werte innerhalb der beobachteten 10-Sekundeblöcke stärkere Schwankungen als die Werte der Deutschen Börse.  Es sei angemerkt,  daß es hier um Mittelkurse geht,  die Kursspreizung in Kaufs- und Verkaufskurse kommt noch hinzu.  Für Systemhändler,  die ihre Stopps und Gewinnmitnahmeschwellen gerne automatische setzen und evtl. aus einer Statistik berechnen die auf dem [[DAX]] beruht läßt sich hieraus also ablesen,  daß ein Sicherheitspuffer von bis zu 6 Punkten durchaus sinnvoll sein kann - falls das Handelssytem unter einer im Extremfall um 13 Punkte eingeschränkten Gewinnperspektive (Verluststopp 6 + 0.5 (Spreizung) Punkte höher, Gewinnmitnahme 6.5 niedriger) überhaupt noch Sinn ergibt....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr bei großen Abweichungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch eine anmerkung zu dem oben angemerkten Wellencharakter:  Wiewohl siech eine Tendenz anzudeuten scheint,  daß die Wellen sich zum Ende des Beobachtungszeitraumes hin glätten und möglicherweise durch die Eröffnung der Deutschen Börse um 9:00 erzeugt wurden,  stellt sich die interessante Frage, ob sich diese Wellen vielleicht ausnutzen lassen.  Hierzu habe ich untersucht,  wie lange es dauert bis nach einer bestimmten Mindestabweichung in ein Richtung der ABN X-DAX wieder mit dem DAX zusammenfällt.  Die mittlere Abweichung von 1.4 Punkten wurde vor dieser Rechnung herauskorrigiert.  Das Ergebnis stellt sich folgendermaßen dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abweichungT.ps.png||framed|Zeit bis zur Rückkehr auf die mittlere Abweichung bei Überschreiten von gegebenen Abweichungschwellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittel werden Abweichung also innerhalb von einer Minute korrigiert, wobei bei kleineren Abweichungen bis zu drei Minuten vergehen können,  bis wieder eine Abweichung in die entgegengesetzte Richtung eintritt.  Abweichungen von über 3 Punkten werden aber anscheinend immer innerhalb von einer Minute abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bewegt sich denn nun der X-[[DAX]],  wenn eine solche Abweichung korrigiert wird? &lt;br /&gt;
[[Bild:abweichungK.ps.png||framed|Mittlere Bewegung des X-DAX in Richtung auf den DAX zu nach Überschreiten von gegebenen Abweichungsschwellen]]&lt;br /&gt;
Bei dieser Berechnung wurde die Bewegung in Richtung 'auf den DAX zu' berücksichtigt,  daß heißt nach positiven Abweichungen wurden Bewegungen nach unten positiv eingerechnet. Die überraschende (?) Erkenntnis: Bei Abweichungen von mehr als 3 Punkten scheint ABN hektisch in Richtung auf den [[DAX]] zu korrigieren,  die mittlere Bewegung beträgt über 2 Punkte - deutlich mehr als die Kursspreizung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Datei:AbweichungK.ps.png&amp;diff=3527</id>
		<title>Datei:AbweichungK.ps.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Datei:AbweichungK.ps.png&amp;diff=3527"/>
				<updated>2008-07-17T13:28:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3526</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3526"/>
				<updated>2008-07-17T13:28:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: /* Rückkehr bei großen Abweichungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.aktienboard.com/forum/member.php?u=20037 M. Feldt]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFensterKlein.png||framed|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung &amp;quot;10 Sekunden&amp;quot; war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10- Sekunden- Abschnitte mit Eröffnung- Hoch- Tief- Schluß- Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oder man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Absolute Abweichungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle interessiert hier die absolute Abweichung zwischen den beiden Indexangaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-open-close.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Eröffnungs- und Schlußkurse.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-high-low.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Hoch- und Tiefstkurse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst konnte festgestellt werden,  daß der ABN X-[[DAX]] während der gesamten Zeitspanne im Mittel um etwa 1.4 Punkte unter dem [[DAX]] lag.  Ansonsten streuen die Werte sehr schön um den [[DAX]] herum,  wobei man in den beiden Abbildungen schon eine Art Wellenbewgung erkennen kann,  die darauf hindeutet,  daß ABN immer,  wenn die Abweichung zu groß wird,  seine Kurse korrigiert.  Rechnet man die mittlere Abweichung von -1.4 Punkten heraus,  so erfolgt eine deraftige Korrekur anscheinend bei etwa 3-4 Punkten Abweichung in beiden Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handelsspanne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin interessant ist die Handelsspanne,  also das Intervall in dem sich die Kurse innerhalb der 10-Sekundenblöcke bewegen, berechnet durch Höchstkurs - Tiefstkurs.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:handelsspanne.ps.png||framed|Handelsspanne des DAX gegenüber der Handelsspanne des ABN Amro X-DAX.  Ganz klar Streuen die ABN-Werte stärker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich vollführen die ABN-Werte innerhalb der beobachteten 10-Sekundeblöcke stärkere Schwankungen als die Werte der Deutschen Börse.  Es sei angemerkt,  daß es hier um Mittelkurse geht,  die Kursspreizung in Kaufs- und Verkaufskurse kommt noch hinzu.  Für Systemhändler,  die ihre Stopps und Gewinnmitnahmeschwellen gerne automatische setzen und evtl. aus einer Statistik berechnen die auf dem [[DAX]] beruht läßt sich hieraus also ablesen,  daß ein Sicherheitspuffer von bis zu 6 Punkten durchaus sinnvoll sein kann - falls das Handelssytem unter einer im Extremfall um 13 Punkte eingeschränkten Gewinnperspektive (Verluststopp 6 + 0.5 (Spreizung) Punkte höher, Gewinnmitnahme 6.5 niedriger) überhaupt noch Sinn ergibt....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr bei großen Abweichungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch eine anmerkung zu dem oben angemerkten Wellencharakter:  Wiewohl siech eine Tendenz anzudeuten scheint,  daß die Wellen sich zum Ende des Beobachtungszeitraumes hin glätten und möglicherweise durch die Eröffnung der Deutschen Börse um 9:00 erzeugt wurden,  stellt sich die interessante Frage, ob sich diese Wellen vielleicht ausnutzen lassen.  Hierzu habe ich untersucht,  wie lange es dauert bis nach einer bestimmten Mindestabweichung in ein Richtung der ABN X-DAX wieder mit dem DAX zusammenfällt.  Die mittlere Abweichung von 1.4 Punkten wurde vor dieser Rechnung herauskorrigiert.  Das Ergebnis stellt sich folgendermaßen dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abweichungT.ps.png||framed|Zeit bis zur Rückkehr auf die mittlere Abweichung bei Überschreiten von gegebenen Abweichungschwellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittel werden Abweichung also innerhalb von einer Minute korrigiert, wobei bei kleineren Abweichungen bis zu drei Minuten vergehen können,  bis wieder eine Abweichung in die entgegengesetzte Richtung eintritt.  Abweichungen von über 3 Punkten werden aber anscheinend immer innerhalb von einer Minute abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bewegt sich denn nun der X-[[DAX]],  wenn eine solche Abweichung korrigiert wird? &lt;br /&gt;
[[Bild:abweichungK.ps.png||framed|Mittlere Bewegung des X-DAX in Richtung auf den DAX zu nach Überschreiten von gegebenen Abweichungsschwellen]]&lt;br /&gt;
Bei dieser Berechnung wurde die Bewegung in Richtung 'auf den DAX zu' berücksichtigt,  daß heißt nach positiven Abweichungen wurden Bewegungen nach unten positiv eingerechnet. Die überraschende (?) Erkenntnis: Bei Abweichungen von mehr als 3 Punkten scheint ABN hektisch in Richtung auf den [[DAX]] zu korrigieren,  die mittlere Bewegung beträgt etwa 2 Punkte - mehr als die Kursspreizung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3525</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3525"/>
				<updated>2008-07-17T13:23:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: /* Rückkehr bei großen Abweichungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.aktienboard.com/forum/member.php?u=20037 M. Feldt]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFensterKlein.png||framed|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung &amp;quot;10 Sekunden&amp;quot; war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10- Sekunden- Abschnitte mit Eröffnung- Hoch- Tief- Schluß- Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oder man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Absolute Abweichungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle interessiert hier die absolute Abweichung zwischen den beiden Indexangaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-open-close.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Eröffnungs- und Schlußkurse.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-high-low.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Hoch- und Tiefstkurse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst konnte festgestellt werden,  daß der ABN X-[[DAX]] während der gesamten Zeitspanne im Mittel um etwa 1.4 Punkte unter dem [[DAX]] lag.  Ansonsten streuen die Werte sehr schön um den [[DAX]] herum,  wobei man in den beiden Abbildungen schon eine Art Wellenbewgung erkennen kann,  die darauf hindeutet,  daß ABN immer,  wenn die Abweichung zu groß wird,  seine Kurse korrigiert.  Rechnet man die mittlere Abweichung von -1.4 Punkten heraus,  so erfolgt eine deraftige Korrekur anscheinend bei etwa 3-4 Punkten Abweichung in beiden Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handelsspanne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin interessant ist die Handelsspanne,  also das Intervall in dem sich die Kurse innerhalb der 10-Sekundenblöcke bewegen, berechnet durch Höchstkurs - Tiefstkurs.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:handelsspanne.ps.png||framed|Handelsspanne des DAX gegenüber der Handelsspanne des ABN Amro X-DAX.  Ganz klar Streuen die ABN-Werte stärker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich vollführen die ABN-Werte innerhalb der beobachteten 10-Sekundeblöcke stärkere Schwankungen als die Werte der Deutschen Börse.  Es sei angemerkt,  daß es hier um Mittelkurse geht,  die Kursspreizung in Kaufs- und Verkaufskurse kommt noch hinzu.  Für Systemhändler,  die ihre Stopps und Gewinnmitnahmeschwellen gerne automatische setzen und evtl. aus einer Statistik berechnen die auf dem [[DAX]] beruht läßt sich hieraus also ablesen,  daß ein Sicherheitspuffer von bis zu 6 Punkten durchaus sinnvoll sein kann - falls das Handelssytem unter einer im Extremfall um 13 Punkte eingeschränkten Gewinnperspektive (Verluststopp 6 + 0.5 (Spreizung) Punkte höher, Gewinnmitnahme 6.5 niedriger) überhaupt noch Sinn ergibt....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr bei großen Abweichungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch eine anmerkung zu dem oben angemerkten Wellencharakter:  Wiewohl siech eine Tendenz anzudeuten scheint,  daß die Wellen sich zum Ende des Beobachtungszeitraumes hin glätten und möglicherweise durch die Eröffnung der Deutschen Börse um 9:00 erzeugt wurden,  stellt sich die interessante Frage, ob sich diese Wellen vielleicht ausnutzen lassen.  Hierzu habe ich untersucht,  wie lange es dauert bis nach einer bestimmten Mindestabweichung in ein Richtung der ABN X-DAX wieder mit dem DAX zusammenfällt.  Die mittlere Abweichung von 1.4 Punkten wurde vor dieser Rechnung herauskorrigiert.  Das Ergebnis stellt sich folgendermaßen dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abweichungT.ps.png||framed|Zeit bis zur Rückkehr auf die mittlere Abweichung bei Überschreiten von gegebenen Abweichungschwellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittel werden Abweichung also innerhalb von einer Minute korrigiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Datei:AbweichungT.ps.png&amp;diff=3524</id>
		<title>Datei:AbweichungT.ps.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Datei:AbweichungT.ps.png&amp;diff=3524"/>
				<updated>2008-07-17T13:22:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3523</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3523"/>
				<updated>2008-07-17T13:22:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: /* Rückkehr bei großen Abweichungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.aktienboard.com/forum/member.php?u=20037 M. Feldt]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFensterKlein.png||framed|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung &amp;quot;10 Sekunden&amp;quot; war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10- Sekunden- Abschnitte mit Eröffnung- Hoch- Tief- Schluß- Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oder man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Absolute Abweichungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle interessiert hier die absolute Abweichung zwischen den beiden Indexangaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-open-close.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Eröffnungs- und Schlußkurse.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-high-low.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Hoch- und Tiefstkurse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst konnte festgestellt werden,  daß der ABN X-[[DAX]] während der gesamten Zeitspanne im Mittel um etwa 1.4 Punkte unter dem [[DAX]] lag.  Ansonsten streuen die Werte sehr schön um den [[DAX]] herum,  wobei man in den beiden Abbildungen schon eine Art Wellenbewgung erkennen kann,  die darauf hindeutet,  daß ABN immer,  wenn die Abweichung zu groß wird,  seine Kurse korrigiert.  Rechnet man die mittlere Abweichung von -1.4 Punkten heraus,  so erfolgt eine deraftige Korrekur anscheinend bei etwa 3-4 Punkten Abweichung in beiden Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handelsspanne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin interessant ist die Handelsspanne,  also das Intervall in dem sich die Kurse innerhalb der 10-Sekundenblöcke bewegen, berechnet durch Höchstkurs - Tiefstkurs.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:handelsspanne.ps.png||framed|Handelsspanne des DAX gegenüber der Handelsspanne des ABN Amro X-DAX.  Ganz klar Streuen die ABN-Werte stärker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich vollführen die ABN-Werte innerhalb der beobachteten 10-Sekundeblöcke stärkere Schwankungen als die Werte der Deutschen Börse.  Es sei angemerkt,  daß es hier um Mittelkurse geht,  die Kursspreizung in Kaufs- und Verkaufskurse kommt noch hinzu.  Für Systemhändler,  die ihre Stopps und Gewinnmitnahmeschwellen gerne automatische setzen und evtl. aus einer Statistik berechnen die auf dem [[DAX]] beruht läßt sich hieraus also ablesen,  daß ein Sicherheitspuffer von bis zu 6 Punkten durchaus sinnvoll sein kann - falls das Handelssytem unter einer im Extremfall um 13 Punkte eingeschränkten Gewinnperspektive (Verluststopp 6 + 0.5 (Spreizung) Punkte höher, Gewinnmitnahme 6.5 niedriger) überhaupt noch Sinn ergibt....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr bei großen Abweichungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch eine anmerkung zu dem oben angemerkten Wellencharakter:  Wiewohl siech eine Tendenz anzudeuten scheint,  daß die Wellen sich zum Ende des Beobachtungszeitraumes hin glätten und möglicherweise durch die Eröffnung der Deutschen Börse um 9:00 erzeugt wurden,  stellt sich die interessante Frage, ob sich diese Wellen vielleicht ausnutzen lassen.  Hierzu habe ich untersucht,  wie lange es dauert bis nach einer bestimmten Mindestabweichung in ein Richtung der ABN X-DAX wieder mit dem DAX zusammenfällt.  Die mittlere Abweichung von 1.4 Punkten wurde vor dieser Rechnung herauskorrigiert.  Das Ergebnis stellt sich folgendermaßen dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abweichungT.ps.png||framed|Zeit bis zur Rückkehr auf die mittlere Abweichung bei Überschreiten von gegebenen Abweichungschwellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3522</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3522"/>
				<updated>2008-07-17T13:21:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: /* Befunde */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.aktienboard.com/forum/member.php?u=20037 M. Feldt]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFensterKlein.png||framed|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung &amp;quot;10 Sekunden&amp;quot; war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10- Sekunden- Abschnitte mit Eröffnung- Hoch- Tief- Schluß- Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oder man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Absolute Abweichungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle interessiert hier die absolute Abweichung zwischen den beiden Indexangaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-open-close.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Eröffnungs- und Schlußkurse.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-high-low.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Hoch- und Tiefstkurse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst konnte festgestellt werden,  daß der ABN X-[[DAX]] während der gesamten Zeitspanne im Mittel um etwa 1.4 Punkte unter dem [[DAX]] lag.  Ansonsten streuen die Werte sehr schön um den [[DAX]] herum,  wobei man in den beiden Abbildungen schon eine Art Wellenbewgung erkennen kann,  die darauf hindeutet,  daß ABN immer,  wenn die Abweichung zu groß wird,  seine Kurse korrigiert.  Rechnet man die mittlere Abweichung von -1.4 Punkten heraus,  so erfolgt eine deraftige Korrekur anscheinend bei etwa 3-4 Punkten Abweichung in beiden Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handelsspanne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin interessant ist die Handelsspanne,  also das Intervall in dem sich die Kurse innerhalb der 10-Sekundenblöcke bewegen, berechnet durch Höchstkurs - Tiefstkurs.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:handelsspanne.ps.png||framed|Handelsspanne des DAX gegenüber der Handelsspanne des ABN Amro X-DAX.  Ganz klar Streuen die ABN-Werte stärker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich vollführen die ABN-Werte innerhalb der beobachteten 10-Sekundeblöcke stärkere Schwankungen als die Werte der Deutschen Börse.  Es sei angemerkt,  daß es hier um Mittelkurse geht,  die Kursspreizung in Kaufs- und Verkaufskurse kommt noch hinzu.  Für Systemhändler,  die ihre Stopps und Gewinnmitnahmeschwellen gerne automatische setzen und evtl. aus einer Statistik berechnen die auf dem [[DAX]] beruht läßt sich hieraus also ablesen,  daß ein Sicherheitspuffer von bis zu 6 Punkten durchaus sinnvoll sein kann - falls das Handelssytem unter einer im Extremfall um 13 Punkte eingeschränkten Gewinnperspektive (Verluststopp 6 + 0.5 (Spreizung) Punkte höher, Gewinnmitnahme 6.5 niedriger) überhaupt noch Sinn ergibt....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr bei großen Abweichungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch eine anmerkung zu dem oben angemerkten Wellencharakter:  Wiewohl siech eine Tendenz anzudeuten scheint,  daß die Wellen sich zum Ende des Beobachtungszeitraumes hin glätten und möglicherweise durch die Eröffnung der Deutschen Börse um 9:00 erzeugt wurden,  stellt sich die interessante Frage, ob sich diese Wellen vielleicht ausnutzen lassen.  Hierzu habe ich untersucht,  wie lange es dauert bis nach einer bestimmten Mindestabweichung in ein Richtung der ABN X-DAX wieder mit dem DAX zusammenfällt.  Die mittlere Abweichung von 1.4 Punkten wurde vor dieser Rechnung herauskorrigiert.  Das Ergebnis stellt sich folgendermaßen dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abweichungT.ps.png||framed|Zeit bis zur Rückkehr auf die mittlere Abweichung bei Überschreiten von gegebenen Abweichungschwellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Datei:Handelsspanne.ps.png&amp;diff=3521</id>
		<title>Datei:Handelsspanne.ps.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Datei:Handelsspanne.ps.png&amp;diff=3521"/>
				<updated>2008-07-17T13:16:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3520</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3520"/>
				<updated>2008-07-17T13:15:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: /* Befunde */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.aktienboard.com/forum/member.php?u=20037 M. Feldt]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFensterKlein.png||framed|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung &amp;quot;10 Sekunden&amp;quot; war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10- Sekunden- Abschnitte mit Eröffnung- Hoch- Tief- Schluß- Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oder man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Absolute Abweichungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle interessiert hier die absolute Abweichung zwischen den beiden Indexangaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-open-close.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Eröffnungs- und Schlußkurse.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-high-low.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Hoch- und Tiefstkurse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst konnte festgestellt werden,  daß der ABN X-[[DAX]] während der gesamten Zeitspanne im Mittel um etwa 1.4 Punkte unter dem [[DAX]] lag.  Ansonsten streuen die Werte sehr schön um den [[DAX]] herum,  wobei man in den beiden Abbildungen schon eine Art Wellenbewgung erkennen kann,  die darauf hindeutet,  daß ABN immer,  wenn die Abweichung zu groß wird,  seine Kurse korrigiert.  Rechnet man die mittlere Abweichung von -1.4 Punkten heraus,  so erfolgt eine deraftige Korrekur anscheinend bei etwa 3-4 Punkten Abweichung in beiden Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handelsspanne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin interessant ist die Handelsspanne,  also das Intervall in dem sich die Kurse innerhalb der 10-Sekundenblöcke bewegen, berechnet durch Höchstkurs - Tiefstkurs.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:handelsspanne.ps.png||framed|Handelsspanne des DAX gegenüber der Handelsspanne des ABN Amro X-DAX.  Ganz klar Streuen die ABN-Werte stärker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offensichtlich vollführen die ABN-Werte innerhalb der beobachteten 10-Sekundeblöcke stärkere Schwankungen als die Werte der Deutschen Börse.  Es sei angemerkt,  daß es hier um Mittelkurse geht,  die Kursspreizung in Kaufs- und Verkaufskurse kommt noch hinzu.  Für Systemhändler,  die ihre Stopps und Gewinnmitnahmeschwellen gerne automatische setzen und evtl. aus einer Statistik berechnen die auf dem [[DAX]] beruht läßt sich hieraus also ablesen,  daß ein Sicherheitspuffer von bis zu 6 Punkten durchaus sinnvoll sein kann - falls das Handelssytem unter einer im Extremfall um 13 Punkte eingeschränkten Gewinnperspektive (Verluststopp 6 + 0.5 (Spreizung) Punkte höher, Gewinnmitnahme 6.5 niedriger) überhaupt noch Sinn ergibt....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Datei:Difference-high-low.ps.png</title>
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				<updated>2008-07-17T13:07:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:Difference-open-close.ps.png</title>
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				<updated>2008-07-17T13:06:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3517</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3517"/>
				<updated>2008-07-17T13:06:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: /* Befunde */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.aktienboard.com/forum/member.php?u=20037 M. Feldt]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFensterKlein.png||framed|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung &amp;quot;10 Sekunden&amp;quot; war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10- Sekunden- Abschnitte mit Eröffnung- Hoch- Tief- Schluß- Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oder man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle interessiert hier die absolute Abweichung zwischen den beiden Indexangaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-open-close.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Eröffnungs- und Schlußkurse.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:difference-high-low.ps.png||framed|Abweichung zwischen dem ABN X-DAX und dem DAX der Deutschen Börse betrachtet in synchronisierten 10-Sekunden-Intervallen. Dargestellt sind Hoch- und Tiefstkurse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst konnte festgestellt werden,  daß der ABN X-[[DAX]] während der gesamten Zeitspanne im Mittel um etwa 1.4 Punkte unter dem [[DAX]] lag.  Ansonsten streuen die Werte sehr schön um den [[DAX]] herum,  wobei man in den beiden Abbildungen schon eine Art Wellenbewgung erkennen kann,  die darauf hindeutet,  daß ABN immer,  wenn die Abweichung zu groß wird,  seine Kurse korrigiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3516</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3516"/>
				<updated>2008-07-17T13:02:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: /* Befunde */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.aktienboard.com/forum/member.php?u=20037 M. Feldt]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFensterKlein.png||framed|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung &amp;quot;10 Sekunden&amp;quot; war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10- Sekunden- Abschnitte mit Eröffnung- Hoch- Tief- Schluß- Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oder man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle interessiert hier die absolute Abweichung zwischen den beiden Indexangaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3515</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3515"/>
				<updated>2008-07-17T13:01:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.aktienboard.com/forum/member.php?u=20037 M. Feldt]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFensterKlein.png||framed|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung &amp;quot;10 Sekunden&amp;quot; war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10- Sekunden- Abschnitte mit Eröffnung- Hoch- Tief- Schluß- Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oder man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3514</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3514"/>
				<updated>2008-07-17T13:01:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.aktienboard.com/forum/member.php?u=20037 | M. Feldt]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFensterKlein.png||framed|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung &amp;quot;10 Sekunden&amp;quot; war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10- Sekunden- Abschnitte mit Eröffnung- Hoch- Tief- Schluß- Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oder man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3513</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3513"/>
				<updated>2008-07-17T13:00:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[http://www.aktienboard.com/forum/member.php?u=20037|M. Feldt]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFensterKlein.png||framed|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung &amp;quot;10 Sekunden&amp;quot; war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10- Sekunden- Abschnitte mit Eröffnung- Hoch- Tief- Schluß- Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oder man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3512</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3512"/>
				<updated>2008-07-17T12:58:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: /* Zusammenfassung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''M. Feldt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFensterKlein.png||framed|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung &amp;quot;10 Sekunden&amp;quot; war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10- Sekunden- Abschnitte mit Eröffnung- Hoch- Tief- Schluß- Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oder man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3500</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3500"/>
				<updated>2008-07-10T15:06:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: /* Datenaufnahme */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''M. Feldt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFensterKlein.png||framed|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung &amp;quot;10 Sekunden&amp;quot; war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10- Sekunden- Abschnitte mit Eröffnung- Hoch- Tief- Schluß- Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oder man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3499</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3499"/>
				<updated>2008-07-10T15:06:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: /* Datenaufnahme */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''M. Feldt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFensterKlein.png||framed|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung &amp;quot;10 Sekunden&amp;quot; war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10- Sekunden- Abschnitte mit Eröffnung-Hoch-Tief-Schluß-Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oder man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3498</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3498"/>
				<updated>2008-07-10T15:05:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: /* Datenaufnahme */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''M. Feldt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFensterKlein.png||framed|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellung &amp;quot;10 Sekunden&amp;quot; war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10-Sekunden-Abschnitte mit Eröffnung-Hoch-Tief-Schluß-Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oder man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Datei:AbnFensterKlein.png&amp;diff=3497</id>
		<title>Datei:AbnFensterKlein.png</title>
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				<updated>2008-07-10T15:04:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3496</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
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				<updated>2008-07-10T15:04:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: /* Datenaufnahme */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''M. Feldt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFensterKlein.png||framed|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 10-Sekunden-Einstellung war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10-Sekunden-Abschnitte mit Eröffnung-Hoch-Tief-Schluß-Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oder man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3495</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
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				<updated>2008-07-10T15:02:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: /* Datenaufnahme */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''M. Feldt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFenster.png|thump|300px|framed|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 10-Sekunden-Einstellung war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10-Sekunden-Abschnitte mit Eröffnung-Hoch-Tief-Schluß-Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3494</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3494"/>
				<updated>2008-07-10T15:01:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: /* Datenaufnahme */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''M. Feldt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFenster.png|thump|300px|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 10-Sekunden-Einstellung war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10-Sekunden-Abschnitte mit Eröffnung-Hoch-Tief-Schluß-Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Datei:AbnFenster.png&amp;diff=3493</id>
		<title>Datei:AbnFenster.png</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

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		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3492</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: /* Datenaufnahme */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''M. Feldt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit Hilfe eines Python-scriptes über die URL [http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdispatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR].&lt;br /&gt;
Der link funktioniert leider nicht mehr immer,  aber wenn er ab und zu noch geht,  bekomme ich von dort noch immer Echtzeitticks aus Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten von ABN-Amro sind leider nicht ganz so leicht aufzuzeichnen,  ABN stellt keinen Tickdatendienst zur Verfügung.  Die Übertragung zur Java-Platform auf dem eigenen Rechner erfolgt verschlüsselt über https,  so daß der Datenstrom nicht einfach auszulesen ist.  daher wurden die Daten direkt aus dem Bildschirm ausgelesen und per Zeichenerkennungssoftware [http://jocr.sourceforge.net/ GOCR] in nutzbare Zahlen zurückverwandelt.  Durch die Einschränkung des zu erkennenden Zeichensatzes auf Ziffern konnte hier eine fehlerfreie Erkennung gewährleistet werden.  Vom Bildschirm ausgelesen wurde hierbei eine Darstellung eines ABN Demokontos welches 10-Sekundenintervalle des X-[[DAX]] anzeigte. Durch ablegen der Maus auf einem einzelnen Balken wurde die &amp;quot;open-close-high-low&amp;quot; Anzeige in der Abbildung unten somit etwa alle 10 Sekunden aktualisiert und konnte per GOCR ausgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:abnFenster.png|framed|Das ABN-Amro Fenster in der Konfiguration,  die zum auslesen der Daten benutzt wurde. GOCR wurde auf den per gelben Pfeil markierten Kasten angewendet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 10-Sekunden-Einstellung war deshalb nötig,  weil es in der Datenübetragung immer wieder zu Verzögerungen kam (und kommt).  Dadurch wurde bei kürzeren Einstellungen oftmals ein Balken von seinem Nachfolger &amp;quot;eingeholt&amp;quot; und dann nicht mehr lange genug dargestellt,  um ein erfolgreiches Auslesen zu gewährleisten. Die Einschränkung auf 10-Sekunden-Abschnitte mit Eröffnung-Hoch-Tief-Schluß-Daten (EHTS) hat natürlich eine reihe von Konsequenzen beim Vergleich mit den sekündlich berechneten (und gelieferten) Tickdaten der Deutschen Börse.  Daher wurden letztlich auch diese Tickdaten in eben jene Abschnitte als EHTS-daten einsortiert.  Ein zu beachtender Unterschied ist,  daß ABN offensichtlich immer den Schlußkurs des letzten Balkens gleich dem Eröffnungskurs des neuen Balkens setzt.  Natürlich ist dies bei Tickdaten nicht unbedingt so - Eröffnungskurs ist hier der erste innerhalb des Zeitintervalls auftretende &amp;quot;Tick&amp;quot; - also gegenüber dem Vorgänger anderslautende Kurs -, Schlußkurs der letzte.  nur wenn keine Ticks auftreten,  werden Kurse des Vorgängerintevalls eingefügt.  Bei Absolutvergleichen wurden daher immer Schlußkurse eines Intervalls herangezogen,  die Eröffnungskurse sind nur informationshalber mit erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gelang auf diese Art und Weise&lt;br /&gt;
die Parallelaufzeichnung von etwa 75 Minuten, von 09:00:27 bis 10:14:56. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Anmerkungen zur Datenaufzeichnung: Den Datenstrom der Deutschen Börse muß man im Grunde nicht in Echtzeit aufzeichnen, man kann ihn zum Beispiel bei [http://www.fin-rus.com/analysis/export/default.asp RSFI] herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wäre es wünschenswert,  auch von ABN Einzelticks zu erhalten.  hierzu sehe ich zwei Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * entweder man dekompiliert das Java-Applet der Platform und sucht im - vermutlich &amp;quot;obfuksierten&amp;quot; Quelltext die Stelle,  wo die Daten ankommen.  Es sollte trotz des wohl absichtlich vermatschten Quelltextes nicht so schwierig sein,  hier eine Zeile einzufügen,  welche die Daten auf Platte ausgibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Man versucht einen Angriff auf die verschlüsselte Verbindung.  Zwar gilt das von https verwendete ssl als grundsätzlich gegen solche Angriffe gefeit,  aber da man ja letztlich einen Großteil des Dateninhaltes schon kennt,  könnte ein interessierter Hobby- oder Berufskryptologe vielleicht doch was machen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3491</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
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				<updated>2008-07-10T14:28:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: /* Datenaufnahme */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''M. Feldt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten wurden am 25. April 2008 aufgenommen.  Die Aufzeichnung der daten der Deutschen Börse geschah mit HIlfe eines Python-scriptes über eine inzwischen leider nicht mehr funktionierende URL ([http://boerse-frankfurt.com/ServerDataPumpRU/dbpi/ifbTest.srf?count=60&amp;amp;env=RU&amp;amp;lang=de&amp;amp;module=M_TickDataSmall&amp;amp;navpath=http%3A%2F%2Fboerse-frankfurt.com%2Fpip%2Fdi&lt;br /&gt;
spatch%2Fde%2Fpip%2Fprivate_investors%2Fhome&amp;amp;title=&amp;amp;wp=DE0008469008&amp;amp;wpbpl=ETR hier])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3490</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''M. Feldt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WIE UNSCHWER ZU ERKENNEN IST, IST DIE SEITE NOCH NICHT FERTIG...&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3489</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
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''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  Deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WIE UNSCHWER ZU ERKENNEN IST, IST DIE SEITE NOCH NICHT FERTIG...&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=ABN-Amro_X-DAX_im_Vergleich_zur_Deutschen_Boerse&amp;diff=3488</id>
		<title>ABN-Amro X-DAX im Vergleich zur Deutschen Boerse</title>
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				<updated>2008-07-09T14:31:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: Die Seite wurde neu angelegt: '''oder:'''  ''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''   __TOC__  == Zusammenfassung ==  Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbie...&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;'''oder:'''&lt;br /&gt;
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''' Kann man ABN-Amro systematisch in den Bankrott handeln? '''&lt;br /&gt;
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== Zusammenfassung ==&lt;br /&gt;
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Im Zuge der Fragestellung ob die Kursversorgung bei Anbietern wie z.B. der ABN-Amro,  die &amp;quot;über-den-Schalter&amp;quot; sogenannte Differenzzertifikate auf eigenen Handelsplattformen anbieten auch wirklich &amp;quot;genau&amp;quot; ist,  habe ich mich zu dem Experiment durch gerungen den X-[[DAX]] von ABN und den [[DAX]] der Deutschen Börse knapp 75 Minuten lang parallel aufzuzeichnen.  Erwartungsgemäß laufen die beiden Datenreihen nicht synchron, sondern es zeigen sich Abweichungen von bis zu 6 Punkten, sowohl nach oben als auch nach unten. Interessant ist,  daß diese Abweichungen periodisch auftreten und auf eine vorhersagbare &amp;quot;Rückkehrtendenz&amp;quot; schließen lassen. Möglicherweise ließe sich hieraus ein Handelssystem generieren,  welches ABN zu eigenen Gunsten verläßlich in den Bankrott handelt. Außerdem zeigt sich,  daß bei der Betrachtung von 10-Sekunden-Zeitfenstern die Handelsspanne bei ABN etwa 1,6-mal so groß ist,  wie die bei der Deutschen Börse beobachtete.  Ein Hinweis auf Stopp-Fischen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wider werden auch hier im Aktienboard Meldungen eingestellt,  es seien z.B. auf der Plattform von ABN Amro -aber auch auf denen anderer Anbieter - kurzfristig unrealistische Kurse vorgekommen,  welche zum Auslösen der eigens gesetzten Verlustbegrenzung geführt hätten und vermutlich absichtlich zu diesem Zweck erzeugt worden seien.  Nun ist ja der X-[[DAX]] von ABM - genau wie seine Schwesterprodukte - explizit ''nicht'' &amp;quot;der [[DAX]]&amp;quot;,  es ist also verständlich wenn es zu Abweichungen kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragen stellen sich dennoch: Im Prinzip überträgt ABN die Kursdaten verschlüsselt an den Endkunden.  Es wäre technisch gesehen ein leichtes für ABN,  an jeden Kunden speziell für ihn erzeugte Kursdaten zu übermitteln, und ihn ggf. so zu übervorteilen. Insbesondere wenn ein Kunde einige [[Zertifikate]] gekauft hat ''und'' seine Verlustbegrenzungsschwelle automatisiert und der Bank bekanntgegeben hat,  kann schon ein einzelner, speziell erzeugter Tick den Verlust des Kunden zugunsten der Bank  manifestieren.  Da einzelne Ticks von der verwendeten OANDA-Java-Platform nicht oder nur ungenau angezeigt werden und die Übertragung verschlüsselt stattfindet, hätte der Kunde kaum eine Möglichkeit eine derartige Manipulation nachzuweisen.  mit der weiter unten beschriebenen Methode besteht allerdings doch eine Möglichkeit der Überprüfung und es ist anzunehmen,  daß für ABN ein sehr hohes Risiko bestünde,  sollte tatsächlich jemals eine derartige Manipulation aufgedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel geht es allerdings nicht um gezielte Betrugsversuche gegen einzelne Kunden, sondern um allgemeine, &amp;quot;reguläre&amp;quot; Abweichungen des X-[[DAX]] gegenüber dem [[DAX]] der deutschen Börse.  deshalb wurde auch ein Demo-Konto unter Beobachtung gestellt,  auf dem während der Datenaufnahme keinerlei Geschäfte getätigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem können die Abweichungen zum Nachteil des Kunden geraten,  etwa durch überhöhte kurzfristige Kursschwankungen die auf den [[DAX]] abgestimmte Systeme mit engen Stopps aushebeln.  Andererseits deutet die Namensgebung daraufhin,  daß der X-[[DAX]] sich stets in der Nähe das [[DAX]] aufhalten sollte und vermutlich um diesen pendelt.  Dabei wiederum stellt sich die Frage,  ob man dieses pendeln nicht ausnutzen könnte um bei großen, kurzfristigen Abweichungen eine signifikante Vorhersage für Bewegungen in Richtung auf den [[DAX]] zu machen.  In der Tat scheint dies beim X-[[DAX]] möglich zu sein (siehe weiter unten)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datenaufnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WIE UNSCHWER ZU ERKENNEN IST, IST DIE SEITE NOCH NICHT FERTIG...&lt;br /&gt;
== Befunde ==&lt;br /&gt;
== Schlußfolgerungen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Datei:Langinvest-gewinn_di.png&amp;diff=3436</id>
		<title>Datei:Langinvest-gewinn di.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Datei:Langinvest-gewinn_di.png&amp;diff=3436"/>
				<updated>2008-04-18T10:11:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Aktien_und_die_Inflation&amp;diff=3435</id>
		<title>Aktien und die Inflation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Aktien_und_die_Inflation&amp;diff=3435"/>
				<updated>2008-04-18T10:09:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Aktien und die Inflation - oder: Was &amp;quot;Buy&amp;amp;Hold&amp;quot; auf lange Sicht wirklich bringt!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
EINLEITUNG:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der freundlich lächelnde Bankberater die Grafiken mit den&lt;br /&gt;
beeindruckenden Wertentwicklungen diverser Aktiendepots über die&lt;br /&gt;
letzten 15, 20 oder 30 Jahre wieder beiseite gelegt hat, fragt man sich&lt;br /&gt;
oft, wie man nur so dumm sein konnte seine kümmerlichen Geldreserven&lt;br /&gt;
bisher auf dem Postsparbuch oder ähnlichen Instrumenten gelagert zu&lt;br /&gt;
haben.  Er erwähnt zwar pflichtgemäß am Anfang und Ende seines&lt;br /&gt;
Vortrages das &amp;quot;Ergebnisse aus der Vergangenheit keine Garantien für&lt;br /&gt;
zukünftige Entwicklungen&amp;quot; sind, und Aktien scheinen auch irgendwie&lt;br /&gt;
&amp;quot;risikobehaftet&amp;quot; zu sein, aber so recht glauben kann man es beim&lt;br /&gt;
Anblick der grün unterlegten &amp;quot;Equity-Kurven&amp;quot; eher nicht....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte es aber vielleicht sein, das die Ergebnisse, welche der Berater&lt;br /&gt;
der ertragshungrigen Kundschaft präsentiert, noch viel weniger&lt;br /&gt;
repräsentativ für die durchschnittliche Wertentwicklung von&lt;br /&gt;
Aktiendepots sind, als die Vergangenheit insgesamt?  Vielleicht sind&lt;br /&gt;
einfach die letzten 30 Jahre besonders gut gelaufen?  Hat man nicht im&lt;br /&gt;
Geschichtsunterricht mal was von der Tulpenblase im Jahre Schnee&lt;br /&gt;
gehört...?  Was, wenn man die Wertentwicklung von Aktien bis ins&lt;br /&gt;
17. Jahrhundert zurückverfolgen könnte?  Kann man, ist aber nicht so&lt;br /&gt;
einfach!  Was aber recht einfach auf einen längeren Zeitraum&lt;br /&gt;
ausgedehnt werden kann, ist die Betrachtung eines der ältesten Aktienindexes&lt;br /&gt;
der Welt, des [[S&amp;amp;P 500]].  In der ursprünglichen Version dieses Artikels hatte ich mich noch auf den [[Dow Jones]] bezogen.  Die Version war in die Kritik geraten,  weil ich Re-Investitionen von Dividenden nicht berücksichtigt hatte.  Nun,  da ich zum S&amp;amp;P500 die Dividendenerträge gefunden habe,  verwende ich diesen.  Er hat ausserdem den Vorteil,  daß er deutlich breiter gestreut ist als der [[Dow Jones]],  und außerdem schon&lt;br /&gt;
seit 1870 berechnet wird,  26 Jahre länger als der [[Dow Jones]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
DER [[S&amp;amp;P 500]] INDEX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Index wird seit 1870 berechnet, mit im wesentlichen nur&lt;br /&gt;
kurzen Unterbrechungen zu Beginn des ersten Weltkrieges und im&lt;br /&gt;
September 2001.  Er spiegelt also die Entwicklung  des&lt;br /&gt;
amerikanischen Aktienmarktes der letzten 138 Jahre wieder.  Schauen&lt;br /&gt;
wir uns die Entwicklung des Indexes von 1870 bis 1999 an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-sp500.png|S&amp;amp;P500-Kurve]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeindruckend oder? Der erste Jahresschluß lag 1870 bei 5,0823 Punkten,  der Höchststand bis Ende 2007 bekanntermaßen bei 1565,15 Punkten!  Wenn&lt;br /&gt;
das keine &amp;quot;[[Performance]]&amp;quot; ist.  Versetzen wir uns also in die Lage eines&lt;br /&gt;
amerikanischen Kleinsparers (für den es hier keine Wechselkursrisiken&lt;br /&gt;
oder so gibt, für die späteren Kritiker), der 1870 beschließt&lt;br /&gt;
für 1000 Dollar Indexaktien zu kaufen ([[Zertifikate]] gab's damals wohl&lt;br /&gt;
noch nicht).  Er, sein Sohn und sein Enkel bilden seither den Index&lt;br /&gt;
immer getreulich nach, und der Enkel kann sich also Ende Dezember&lt;br /&gt;
1999, als er beschließt das [[Depot]] aufzulösen, über 289091 Dollar und 55 cent freuen. Nicht schlecht, oder?  Aber was kann der Enkel im Jahre 1999 denn für&lt;br /&gt;
die über eine Viertelmillion kaufen? Reicht gerade so für ein nettes&lt;br /&gt;
Häuschen... nach immerhin über hundert Jahren sparen vielleicht nicht&lt;br /&gt;
ganz so beeindruckend, zumal das Einstiegskapital von 1000 Dollar im&lt;br /&gt;
Jahre 1870 nicht gerade ein Pappenstiel war...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DIE [[INFLATION]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittlere [[Inflationsrate]] in den [[USA]] betrug von 1870 bis 1999 2.96%&lt;br /&gt;
p.a.  Typische Rate für eine gesunde Volkswirtschaft, würde man sagen.&lt;br /&gt;
Die genauen Werte schwanken zwischen deutlicher [[Deflation]] (-6.4% im&lt;br /&gt;
Jahre 1871) und über 20% im Jahre 1917.  Übrigens verwende ich hier&lt;br /&gt;
den Konsumgüter-Preisindex, also dasjenige Maß welches für den&lt;br /&gt;
Privatanleger am ehesten ausschlaggebend ist.  Die gesamte Datenreihe&lt;br /&gt;
kann man sich z.b. bei www.measuringworth.com herunterladen, aber auch&lt;br /&gt;
beim &amp;quot;Department of Labor&amp;quot;, welches den &amp;quot;[[cpi]]&amp;quot; berechnet.  Da&lt;br /&gt;
vielleicht nicht alle AB-Leser die Zinseszinsrechnung locker im Kopf&lt;br /&gt;
beherrschen, hier eine kleine Tabelle, welche Preisanstiege ein knapp&lt;br /&gt;
3%-ige [[Inflation]] über die Jahre bewirkt.  Was am Anfang einen Dollar&lt;br /&gt;
kostet, kostet nach X Jahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
 |Jahre&lt;br /&gt;
 |Preis [$]&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |0&lt;br /&gt;
 |1&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |1&lt;br /&gt;
 |1,03&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |5&lt;br /&gt;
 |1,16&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |10&lt;br /&gt;
 |1,39&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |20&lt;br /&gt;
 |1,79&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |30&lt;br /&gt;
 |3,20&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |50&lt;br /&gt;
 |4,30&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |130&lt;br /&gt;
 | 44,35&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 130 hab' ich natürlich extra mit aufgeschrieben, damit klar wird&lt;br /&gt;
das der Opa für seinen 1000er 1870 vielleicht den neuesten, mit allen&lt;br /&gt;
technischen Finessen ausgestatteten Dampftraktor hätte kaufen können, ein vergleichbares Gerät aber eben heutzutage eher 45000 Dollar kostet.  (Nach derzeitiger amerikanischer, also &amp;quot;hedonischer&amp;quot; Inflationsberechnung wäre der Preis für den neusten Supertraktor aber konstant geblieben,  weil heutige Modelle die Erde viel schneller umpflügen als damals.  Die Rechnung ist aber zweifelhaft,  weil man eben für 1000 Dollar keinen Traktor mehr kaufen kann!).&lt;br /&gt;
Kann man also für den Reingewinn aus dem [[Depot]] heute gerade mal 6 Traktoren kaufen gegenüber einem am Beginn der immerhin 130-jährigen Investitionsperiode.  Rechnet man&lt;br /&gt;
diese Preisentwicklung aus der S&amp;amp;P500 Indexkurve heraus, so stellt&lt;br /&gt;
sie sich folgendermaßen dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-sp500-inflcor.png|S&amp;amp;P 500 Inflationskorrigiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huch, man erkennt ja garnichts mehr... Vielleicht nochmal die beiden&lt;br /&gt;
Kurven im direkten vergleich im logarithmischen Maßstab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-sp500-comp.png|S&amp;amp;P 500 Vergleich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jawohl, der Inflationskorrigierte Schlußstand am 31.12.1999 beträgt&lt;br /&gt;
ganze 111,5 Punkte!  Schon nicht mehr ganz so beeindruckend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UND DIE [[DIVIDENDE]]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich den Artikel zum erstenmal ins Aktienboard gestellt habe,  sah's ziemlich düster aus für das Aktiensparen.  Viele Mitglieder - von denen vielleicht einige zu der Sorte ganz oben gezeichneter freundlicher Bankberater gehören,  fielen über mich her und schrien:  Ja,  aber die Dividendenzahlungen sind das A&amp;amp;O beim Aktiensparen.  Wenn man die gezahlten Dividenden re-investiert,  dann schlagen Aktien nach wie vor alles,  Inflation hin oder her!  Nun hab' ich nach langem suchen eine Tabelle mit den Dividendenerträgen des S&amp;amp;P 500 gefunden und kann diese einrechnen.  Dabei gilt zu beachten,  daß Dividendenzahlungen normalerweise versteuert werden müssen,  bevor man sie re-investieren kann.  Diese Steuerpflicht kann man vielleicht durch den Kauf von Fondsanteilen umgehen,  aber die Fondsgesellschaften lassen sich das Management und die re-Investitionen auch vergüten.  Für meine Berechnung nehme ich einen pauschalen Steuersatz von 33% an.   Unabhängig davon, daß der für die historischen Jahre wohl nicht stimmt,  reflektiert er wohl recht gut heutige Bedingungen.  Natürlich kann man auch schlecht vorhersehen,  wie die Steuergesetze in 130 Jahren aussehen werden,  daher die stark vereinfachte Annahme eines konstanten Satzes.  Rechnet man nun also die versteuerten und re-investierten Dividenden mit ein,  so ergibt sich folgendes Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:sp500-di.png || S&amp;amp;P 500 mit Dividende u. Inflation ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieh mal an - der beeindruckende gewinn ist wieder da,  die korrigeirte Kurve liegt weit über der nominalen. Dieses Bild hat sich zwar seit 1999 wieder eingetrübt,  weil die Dividendenzahlungen der letzten Jahre niedrig,  die [[Inflation]] aber hoch war,  aber die Dividenden-reinvestition rettet tatsächlich das geschäft,  oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GEWINNCHANCEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem 4%-Sparbuch von der Post um die Ecke wären über die 130&lt;br /&gt;
Jahre aus den 1000 Dollar auch immerhin fast 164.000 geworden.  nicht&lt;br /&gt;
schlecht, aber die Aktien waren tatsächlich besser.  wenn man&lt;br /&gt;
allerdings nicht ganze 130 Jahre Zeit hat, bis man sein [[Geld]] wieder&lt;br /&gt;
braucht, und die Indexentwicklung betrachtet, so erkennt man das es durchaus langanhaltende&lt;br /&gt;
Verlustperioden geben kann.  Sogar die blaue Kurve, welche die Entwicklung mit re-investierter Dividendde zeigt,  enthält Perioden von über 20 jahren länge,  in welchen nur Verluste ausgewiesen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechnet man alle möglichen Investitionen in den [[S&amp;amp;P 500]] durch und&lt;br /&gt;
schaut, nach wieviel Jahren man wieviel Gewinn bzw. Verlust gemacht&lt;br /&gt;
hat,  so ergibt sich folgendes Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-gewinn_di.png|Gewinnchance Inflationskorrigiert m. re-investierter Dividende]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik ist folgendermaßen zu lesen: Die Farbe eines Feldes gibt&lt;br /&gt;
die Wahrscheinlichkeit an, daß der Gewinn bzw. Verlust nach&lt;br /&gt;
soundsoviel Jahren (wo das Feld halt liegt) über (bei Gewinnen) oder unter (bei Verlusten) der an der linken Achse angegebenen Schwelle liegt.  So erkennt man beispielsweise, daß man  ungefähr 20 Jahre warten muß,  um so gut wie sicher in der Gewinnzone zu liegen!  Braucht man sein Geld vorher, hat man immerhin 10-25%ige Chancen mit real weniger Kapital dazustehen,  als beim Einstieg!  Bei einer 40-jährigen Investition,  was wohl für die meisten &amp;quot;[[Altersvorsorge]]-Sparer&amp;quot; ein geeigneter Zeitraum sein dürfte,  liegt der Gewinn in etwa 50% der Fälle zwischen 100% und 500%,  in der anderen Hälfte der Fälle noch darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 4% Postsparbuch steht mit seinem 44% Real-Ertrag (also nach [[Inflation]]!) &lt;br /&gt;
nach 40 Jahren damit deutlich schwächer da.  Es bleibt aber anzumerken,  daß dieses Bild ohne die re-investierten Dividenden sehr, sehr viel trüber aussieht.  Betreibt man wirklich ein &amp;quot;einmal Investieren und dann Abwarten&amp;quot;,  so erleiden selbst nach 40 Jahren im langfristigen Mittel noch 10% der Anleger Verluste.  Die Wahrscheinlichkeit,  seinen Einsatz wenigstens zu verdoppeln liegt dann  bei nur noch 50%,  d.h.  die Hälfte aller Anleger hat nach 40 Jahren nicht viel mehr in der Hand,  als ein Sparbuchinhaber!  Also ganz klar der Aufruf an alle Aktiensparer:  Unbedingt für die Dividendenzahlungen neue Aktien kaufen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
KRITIK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zu den obigen Betrachtungen natürlich ein paar Anmerkungen zu&lt;br /&gt;
machen: Die allererste betrifft die Verwendung des Begriffes&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrscheinlichkeit&amp;quot;.  Streng genommen darf man den Begriff nicht&lt;br /&gt;
benutzen, denn es wird hier letztlich nur das Ergebnis einer Zählung&lt;br /&gt;
vergangener Ereignisse vorgestellt.  Zwar sind recht viele Ereignisse&lt;br /&gt;
berücksichtigt, damit diese aber tatsächlich eine&lt;br /&gt;
Wahrscheinlichkeitsverteilung repräsentieren müßte der&lt;br /&gt;
zugrundeliegende Prozess einer bestimmten Verteilungsfunktion&lt;br /&gt;
folgen. Für Aktienkursentwicklungen ist jedoch weder eine solche&lt;br /&gt;
Verteilung bekannt, noch weiß man ob ihnen überhaupt eine zugrunde&lt;br /&gt;
liegt.  Mandelbrodt und Mitarbeiter haben zwar eine Verteilung&lt;br /&gt;
angegeben die alle von Ihnen überprüften Kurshistorien reproduzieren&lt;br /&gt;
konnte, aber meines Wissens wurde diese Verteilung trotzdem nie als&lt;br /&gt;
wirklich allgemeingültig bestätigt.  Außerdem wurde sie rein empirisch&lt;br /&gt;
abgeleitet und ist deshalb aus theoretischer Sicht nicht&lt;br /&gt;
nachvollziehbar.  Ob die Farben in der Grafik wirklich&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrscheinlichkeiten&amp;quot; darstellen, muß also auch hier, wie beim&lt;br /&gt;
Bankberater, dahingestellt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens sind die Inflationsdaten mit Vorsicht zu genießen.  In den U.S.A. wird seit den 1990er jahren &amp;quot;hedonisch&amp;quot; gerechnet,  seit 2003 auch bei uns.  Nach dieser Berechnungmethode sinken seitdem  z.B. die Computerprese,  weil diese sozusagen in &amp;quot;Preis pro Prozessor-MHz und pro Speicherkapazität&amp;quot; angegeben werden.  Will heißen der Preis wür PCs bleibt im Laden zwar konstant,  aber die Geräte werden immer besser.  Demzufolge wird der statistisch in die Inflation eingerechnete Preis für Computer immer kleiner.  Die Methode führt natürlich im Ergebnis zu deutlich geringeren Inflationsraten,  als wenn man einfach nur den tatsächlichen Preis eines Produktes betrachten würde.  Sie hat aber auch sonst mehrere Nachteile:  Nicht nur,  daß der statistische Preis für Computer demnächst auf 0 fallen dürfte (obwohl die Dinger seit Jahrzehnten immer 500 Euro oder 1000 Mark kosten),  ist die Qualtitätsbewertung bei vielen Dingen des täglichen Bedarfs deutlich schwieriger als bei Computern:  Haben sich Waschmaschinen in den letzten 10 Jahren deutlich verbessert?  Was ist mit Nahrungsmitteln - werden die wirklich besser,  wenn sie genmanipulierten Ursprunges sind?  Im Grunde müßten auch Qualitätsverschlechterungen in die Methode eingehen - z.B. Verspätungen bei Verkehrsleistungen, geringere Leistungen im Gesundheitssystem,  giftiges Spielzeug etc.  Dies geschah aber bislang nie!  Langer Erklärung kurzer Sinn:  Die tatsächliche [[Inflationsrate]] dürfte derzeit weit über der statistischen liegen,  man müßte also sowohl Aktien als auch Sparbücher im Grunde noch  weiter korrigieren und mit weiteren Anlageformen (Gold, [[Immobilien]], Beteiligungen), die evtl. Inflationsfester sind,  vergleichen!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Aktien_und_die_Inflation&amp;diff=3434</id>
		<title>Aktien und die Inflation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Aktien_und_die_Inflation&amp;diff=3434"/>
				<updated>2008-04-18T10:06:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Aktien und die Inflation - oder: Was &amp;quot;Buy&amp;amp;Hold&amp;quot; auf lange Sicht wirklich bringt!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
EINLEITUNG:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der freundlich lächelnde Bankberater die Grafiken mit den&lt;br /&gt;
beeindruckenden Wertentwicklungen diverser Aktiendepots über die&lt;br /&gt;
letzten 15, 20 oder 30 Jahre wieder beiseite gelegt hat, fragt man sich&lt;br /&gt;
oft, wie man nur so dumm sein konnte seine kümmerlichen Geldreserven&lt;br /&gt;
bisher auf dem Postsparbuch oder ähnlichen Instrumenten gelagert zu&lt;br /&gt;
haben.  Er erwähnt zwar pflichtgemäß am Anfang und Ende seines&lt;br /&gt;
Vortrages das &amp;quot;Ergebnisse aus der Vergangenheit keine Garantien für&lt;br /&gt;
zukünftige Entwicklungen&amp;quot; sind, und Aktien scheinen auch irgendwie&lt;br /&gt;
&amp;quot;risikobehaftet&amp;quot; zu sein, aber so recht glauben kann man es beim&lt;br /&gt;
Anblick der grün unterlegten &amp;quot;Equity-Kurven&amp;quot; eher nicht....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte es aber vielleicht sein, das die Ergebnisse, welche der Berater&lt;br /&gt;
der ertragshungrigen Kundschaft präsentiert, noch viel weniger&lt;br /&gt;
repräsentativ für die durchschnittliche Wertentwicklung von&lt;br /&gt;
Aktiendepots sind, als die Vergangenheit insgesamt?  Vielleicht sind&lt;br /&gt;
einfach die letzten 30 Jahre besonders gut gelaufen?  Hat man nicht im&lt;br /&gt;
Geschichtsunterricht mal was von der Tulpenblase im Jahre Schnee&lt;br /&gt;
gehört...?  Was, wenn man die Wertentwicklung von Aktien bis ins&lt;br /&gt;
17. Jahrhundert zurückverfolgen könnte?  Kann man, ist aber nicht so&lt;br /&gt;
einfach!  Was aber recht einfach auf einen längeren Zeitraum&lt;br /&gt;
ausgedehnt werden kann, ist die Betrachtung eines der ältesten Aktienindexes&lt;br /&gt;
der Welt, des [[S&amp;amp;P 500]].  In der ursprünglichen Version dieses Artikels hatte ich mich noch auf den [[Dow Jones]] bezogen.  Die Version war in die Kritik geraten,  weil ich Re-Investitionen von Dividenden nicht berücksichtigt hatte.  Nun,  da ich zum S&amp;amp;P500 die Dividendenerträge gefunden habe,  verwende ich diesen.  Er hat ausserdem den Vorteil,  daß er deutlich breiter gestreut ist als der [[Dow Jones]],  und außerdem schon&lt;br /&gt;
seit 1870 berechnet wird,  26 Jahre länger als der [[Dow Jones]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
DER [[S&amp;amp;P 500]] INDEX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Index wird seit 1870 berechnet, mit im wesentlichen nur&lt;br /&gt;
kurzen Unterbrechungen zu Beginn des ersten Weltkrieges und im&lt;br /&gt;
September 2001.  Er spiegelt also die Entwicklung  des&lt;br /&gt;
amerikanischen Aktienmarktes der letzten 138 Jahre wieder.  Schauen&lt;br /&gt;
wir uns die Entwicklung der Monatsschlußkurse des Indexes von 1870 bis 1999 an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-sp500.png|S&amp;amp;P500-Kurve]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeindruckend oder? Der erste Jahresschluß lag 1870 bei 5,0823 Punkten,  der Höchststand bis Ende 2007 bekanntermaßen bei 1565,15 Punkten!  Wenn&lt;br /&gt;
das keine &amp;quot;[[Performance]]&amp;quot; ist.  Versetzen wir uns also in die Lage eines&lt;br /&gt;
amerikanischen Kleinsparers (für den es hier keine Wechselkursrisiken&lt;br /&gt;
oder so gibt, für die späteren Kritiker), der 1870 beschließt&lt;br /&gt;
für 1000 Dollar Indexaktien zu kaufen ([[Zertifikate]] gab's damals wohl&lt;br /&gt;
noch nicht).  Er, sein Sohn und sein Enkel bilden seither den Index&lt;br /&gt;
immer getreulich nach, und der Enkel kann sich also Ende Dezember&lt;br /&gt;
1999, als er beschließt das [[Depot]] aufzulösen, über 289091 Dollar und 55 cent freuen. Nicht schlecht, oder?  Aber was kann der Enkel im Jahre 1999 denn für&lt;br /&gt;
die über eine Viertelmillion kaufen? Reicht gerade so für ein nettes&lt;br /&gt;
Häuschen... nach immerhin über hundert Jahren sparen vielleicht nicht&lt;br /&gt;
ganz so beeindruckend, zumal das Einstiegskapital von 1000 Dollar im&lt;br /&gt;
Jahre 1870 nicht gerade ein Pappenstiel war...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DIE [[INFLATION]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittlere [[Inflationsrate]] in den [[USA]] betrug von 1870 bis 1999 2.96%&lt;br /&gt;
p.a.  Typische Rate für eine gesunde Volkswirtschaft, würde man sagen.&lt;br /&gt;
Die genauen Werte schwanken zischen deutlicher [[Deflation]] (-6.4% im&lt;br /&gt;
Jahre 1871) und über 20% im Jahre 1917.  Übrigens verwende ich hier&lt;br /&gt;
den Konsumgüter-Preisindex, also dasjenige Maß welches für den&lt;br /&gt;
Privatanleger am ehesten ausschlaggebend ist.  Die gesamte Datenreihe&lt;br /&gt;
kann man sich z.b. bei www.measuringworth.com herunterladen, aber auch&lt;br /&gt;
beim &amp;quot;Department of Labor&amp;quot;, welches den &amp;quot;[[cpi]]&amp;quot; berechnet.  Da&lt;br /&gt;
vielleicht nicht alle AB-Leser die Zinseszinsrechnung locker im Kopf&lt;br /&gt;
beherrschen, hier eine kleine Tabelle, welche Preisanstiege ein knapp&lt;br /&gt;
3%-ige [[Inflation]] über die Jahre bewirkt.  Was am Anfang einen Dollar&lt;br /&gt;
kostet, kostet nach X Jahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
 |Jahre&lt;br /&gt;
 |Preis [$]&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |0&lt;br /&gt;
 |1&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |1&lt;br /&gt;
 |1,03&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |5&lt;br /&gt;
 |1,16&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |10&lt;br /&gt;
 |1,39&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |20&lt;br /&gt;
 |1,79&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |30&lt;br /&gt;
 |3,20&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |50&lt;br /&gt;
 |4,30&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |130&lt;br /&gt;
 | 44,35&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 130 hab' ich natürlich extra mit aufgeschrieben, damit klar wird&lt;br /&gt;
das der Opa für seinen 1000er 1870 vielleicht den neuesten, mit allen&lt;br /&gt;
technischen Finessen ausgestatteten Dampftraktor hätte kaufen können, ein vergleichbares Gerät aber eben heutzutage eher 45000 Dollar kostet.  (Nach amerikanischer, also &amp;quot;hedonischer&amp;quot; Inflationsberechnung ist der Preis für den neusten Supertraktor aber konstant geblieben,  weil heutige Modelle die Erde viel schneller umpflügen als damals.  Die Rechnung ist aber zweifelhaft,  weil man eben für 1000 Dollar keinen Traktor mehr kaufen kann!).&lt;br /&gt;
Kann man also für den Reingewinn aus dem [[Depot]] heute gerade mal 6 Traktoren kaufen gegenüber einem am Beginn der immerhin 130-jährigen Investitionsperiode.  Rechnet man&lt;br /&gt;
diese Preisentwicklung aus der S&amp;amp;P500 Indexkurve heraus, so stellt&lt;br /&gt;
sie sich folgendermaßen dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-sp500-inflcor.png|S&amp;amp;P 500 Inflationskorrigiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huch, man erkennt ja garnichts mehr... Vielleicht nochmal die beiden&lt;br /&gt;
Kurven im direkten vergleich im logarithmischen Maßstab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-sp500-comp.png|S&amp;amp;P 500 Vergleich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jawohl, der Inflationskorrigierte Schlußstand am 31.12.1999 beträgt&lt;br /&gt;
ganze 111,5 Punkte!  Schon nicht mehr ganz so beeindruckend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UND DIE [[DIVIDENDE]]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich den Artikel zum erstenmal ins Aktienboard gestellt habe,  sah's ziemlich düster aus für das Aktiensparen.  Viele Mitglieder - von denen vielleicht einige zu der Sorte ganz oben gezeichneter freundlicher Bankberater gehören,  fielen über mich her und schrien:  Ja,  aber die Dividendenzahlungen sind das A&amp;amp;O beim Aktiensparen.  Wenn man die gezahlten Dividenden re-investiert,  dann schlagen Aktien nach wie vor alles,  Inflation hin oder her!  Nun hab' ich nach langem suchen eine Tabelle mit den Dividendenerträgen des S&amp;amp;P 500 gefunden und kann diese einrechnen.  Dabei gilt zu beachten,  daß Dividendenzahlungen normalerweise versteuert werden müssen,  bevor man sie re-investieren kann.  Diese Steuerpflicht kann man vielleicht durch den Kauf von Fondsanteilen umgehen,  aber die Fondsgesellschaften lassen sich das Management und die re-Investitionen auch vergüten.  Für meine Berechnung nehme ich einen pauschalen Steuersatz von 33% an.   Unabhängig davon, daß der für die historischen Jahre wohl nicht stimmt,  reflektiert er wohl recht gut heutige Bedingungen.  Natürlich kann man auch schlecht vorhersehen,  wie die Steuergesetze in 130 Jahren aussehen werden,  daher die stark vereinfachte Annahme eines konstanten Satzes.  Rechnet man nun also die versteuerten und re-investierten Dividenden mit ein,  so ergibt sich folgendes Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:sp500-di.png || S&amp;amp;P 500 mit Dividende u. Inflation ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieh mal an - der beeindruckende gewinn ist wieder da,  die korrigeirte Kurve liegt weit über der nominalen. Dieses Bild hat sich zwar seit 1999 wieder eingetrübt,  weil die Dividendenzahlungen der letzten Jahre niedrig,  die [[Inflation]] aber hoch war,  aber die Dividenden-reinvestition rettet tatsächlich das geschäft,  oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GEWINNCHANCEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem 4%-Sparbuch von der Post um die Ecke wären über die 130&lt;br /&gt;
Jahre aus den 1000 Dollar auch immerhin fast 164.000 geworden.  nicht&lt;br /&gt;
schlecht, aber die Aktien waren tatsächlich besser.  wenn man&lt;br /&gt;
allerdings nicht ganze 130 Jahre Zeit hat, bis man sein [[Geld]] wieder&lt;br /&gt;
braucht, und die Indexentwicklung betrachtet, so erkennt man das es durchaus langanhaltende&lt;br /&gt;
Verlustperioden geben kann.  Sogar die blaue Kurve, welche die Entwicklung mit re-investierter Dividendde zeigt,  enthält Perioden von über 20 jahren länge,  in welchen nur Verluste ausgewiesen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechnet man alle möglichen Investitionen in den [[S&amp;amp;P 500]] durch und&lt;br /&gt;
schaut, nach wieviel Jahren man wieviel Gewinn bzw. Verlust gemacht&lt;br /&gt;
hat,  so ergibt sich folgendes Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-gewinn_di.png|Gewinnchance Inflationskorrigiert m. re-investierter Dividende]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik ist folgendermaßen zu lesen: Die Farbe eines Feldes gibt&lt;br /&gt;
die Wahrscheinlichkeit an, daß der Gewinn bzw. Verlust nach&lt;br /&gt;
soundsoviel Jahren (wo das Feld halt liegt) über (bei Gewinnen) oder unter (bei Verlusten) der an der linken Achse angegebenen Schwelle liegt.  So erkennt man beispielsweise, daß man  ungefähr 20 Jahre warten muß,  um so gut wie sicher in der Gewinnzone zu liegen!  Braucht man sein Geld vorher, hat man immerhin 10-25%ige Chancen mit real weniger Kapital dazustehen,  als beim Einstieg!  Bei einer 40-jährigen Investition,  was wohl für die meisten &amp;quot;[[Altersvorsorge]]-Sparer&amp;quot; ein geeigneter Zeitraum sein dürfte,  liegt der Gewinn in etwa 50% der Fälle zwischen 100% und 500%,  in der anderen Hälfte der Fälle noch darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 4% Postsparbuch steht mit seinem 44% Real-Ertrag (also nach [[Inflation]]!) &lt;br /&gt;
nach 40 Jahren damit deutlich schwächer da.  Es bleibt aber anzumerken,  daß dieses Bild ohne die re-investierten Dividenden sehr, sehr viel trüber aussieht.  Betreibt man wirklich ein &amp;quot;einmal Investieren und dann Abwarten&amp;quot;,  so erleiden selbst nach 40 Jahren im langfristigen Mittel noch 10% der Anleger Verluste.  Die Wahrscheinlichkeit,  seinen Einsatz wenigstens zu verdoppeln liegt dann  bei nur noch 50%,  d.h.  die Hälfte aller Anleger hat nach 40 Jahren nicht viel mehr in der Hand,  als ein Sparbuchinhaber!  Also ganz klar der Aufruf an alle Aktiensparer:  Unbedingt für die Dividendenzahlungen neue Aktien kaufen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
KRITIK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zu den obigen Betrachtungen natürlich ein paar Anmerkungen zu&lt;br /&gt;
machen: Die allererste betrifft die Verwendung des Begriffes&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrscheinlichkeit&amp;quot;.  Streng genommen darf man den Begriff nicht&lt;br /&gt;
benutzen, denn es wird hier letztlich nur das Ergebnis einer Zählung&lt;br /&gt;
vergangener Ereignisse vorgestellt.  Zwar sind recht viele Ereignisse&lt;br /&gt;
berücksichtigt, damit diese aber tatsächlich eine&lt;br /&gt;
Wahrscheinlichkeitsverteilung repräsentieren müßte der&lt;br /&gt;
zugrundeliegende Prozess einer bestimmten Verteilungsfunktion&lt;br /&gt;
folgen. Für Aktienkursentwicklungen ist jedoch weder eine solche&lt;br /&gt;
Verteilung bekannt, noch weiß man ob ihnen überhaupt eine zugrunde&lt;br /&gt;
liegt.  Mandelbrodt und Mitarbeiter haben zwar eine Verteilung&lt;br /&gt;
angegeben die alle von Ihnen überprüften Kurshistorien reproduzieren&lt;br /&gt;
konnte, aber meines Wissens wurde diese Verteilung trotzdem nie als&lt;br /&gt;
wirklich allgemeingültig bestätigt.  Außerdem wurde sie rein empirisch&lt;br /&gt;
abgeleitet und ist deshalb aus theoretischer Sicht nicht&lt;br /&gt;
nachvollziehbar.  Ob die Farben in der Grafik wirklich&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrscheinlichkeiten&amp;quot; darstellen, muß also auch hier, wie beim&lt;br /&gt;
Bankberater, dahingestellt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens sind die Inflationsdaten mit Vorsicht zu genießen.  In den U.S.A. wird seit den 1990er jahren &amp;quot;hedonisch&amp;quot; gerechnet,  seit 2003 auch bei uns.  Nach dieser Berechnungmethode sinken seitdem  z.B. die Computerprese,  weil diese sozusagen in &amp;quot;Preis pro Prozessor-MHz und pro Speicherkapazität&amp;quot; angegeben werden.  Will heißen der Preis wür PCs bleibt im Laden zwar konstant,  aber die Geräte werden immer besser.  Demzufolge wird der statistisch in die Inflation eingerechnete Preis für Computer immer kleiner.  Die Methode führt natürlich im Ergebnis zu deutlich geringeren Inflationsraten,  als wenn man einfach nur den tatsächlichen Preis eines Produktes betrachten würde.  Sie hat aber auch sonst mehrere Nachteile:  Nicht nur,  daß der statistische Preis für Computer demnächst auf 0 fallen dürfte (obwohl die Dinger seit Jahrzehnten immer 500 Euro oder 1000 Mark kosten),  ist die Qualtitätsbewertung bei vielen Dingen des täglichen Bedarfs deutlich schwieriger als bei Computern:  Haben sich Waschmaschinen in den letzten 10 Jahren deutlich verbessert?  Was ist mit Nahrungsmitteln - werden die wirklich besser,  wenn sie genmanipulierten Ursprunges sind?  Im Grunde müßten auch Qualitätsverschlechterungen in die Methode eingehen - z.B. Verspätungen bei Verkehrsleistungen, geringere Leistungen im Gesundheitssystem,  giftiges Spielzeug etc.  Dies geschah aber bislang nie!  Langer Erklärung kurzer Sinn:  Die tatsächliche [[Inflationsrate]] dürfte derzeit weit über der statistischen liegen,  man müßte also sowohl Aktien als auch Sparbücher im Grunde noch  weiter korrigieren und mit weiteren Anlageformen (Gold, [[Immobilien]], Beteiligungen), die evtl. Inflationsfester sind,  vergleichen!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Datei:Sp500-di.png&amp;diff=3433</id>
		<title>Datei:Sp500-di.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Datei:Sp500-di.png&amp;diff=3433"/>
				<updated>2008-04-18T09:27:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Aktien_und_die_Inflation&amp;diff=3432</id>
		<title>Aktien und die Inflation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Aktien_und_die_Inflation&amp;diff=3432"/>
				<updated>2008-04-18T09:24:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Aktien und die Inflation - oder: Warum &amp;quot;Buy&amp;amp;Hold&amp;quot; auf lange Sicht wenig oder nichts bringt!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
EINLEITUNG:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der freundlich lächelnde Bankberater die Grafiken mit den&lt;br /&gt;
beeindruckenden Wertentwicklungen diverser Aktiendepots über die&lt;br /&gt;
letzten 15, 20 oder 30 Jahre wieder beiseite gelegt hat, fragt man sich&lt;br /&gt;
oft, wie man nur so dumm sein konnte seine kümmerlichen Geldreserven&lt;br /&gt;
bisher auf dem Postsparbuch oder ähnlichen Instrumenten gelagert zu&lt;br /&gt;
haben.  Er erwähnt zwar pflichtgemäß am Anfang und Ende seines&lt;br /&gt;
Vortrages das &amp;quot;Ergebnisse aus der Vergangenheit keine Garantien für&lt;br /&gt;
zukünftige Entwicklungen&amp;quot; sind, und Aktien scheinen auch irgendwie&lt;br /&gt;
&amp;quot;risikobehaftet&amp;quot; zu sein, aber so recht glauben kann man es beim&lt;br /&gt;
Anblick der grün unterlegten &amp;quot;Equity-Kurven&amp;quot; eher nicht....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte es aber vielleicht sein, das die Ergebnisse, welche der Berater&lt;br /&gt;
der ertragshungrigen Kundschaft präsentiert, noch viel weniger&lt;br /&gt;
repräsentativ für die durchschnittliche Wertentwicklung von&lt;br /&gt;
Aktiendepots sind, als die Vergangenheit insgesamt?  Vielleicht sind&lt;br /&gt;
einfach die letzten 30 Jahre besonders gut gelaufen?  Hat man nicht im&lt;br /&gt;
Geschichtsunterricht mal was von der Tulpenblase im Jahre Schnee&lt;br /&gt;
gehört...?  Was, wenn man die Wertentwicklung von Aktien bis ins&lt;br /&gt;
17. Jahrhundert zurückverfolgen könnte?  Kann man, ist aber nicht so&lt;br /&gt;
einfach!  Was aber recht einfach auf einen längeren Zeitraum&lt;br /&gt;
ausgedehnt werden kann, ist die Betrachtung eines der ältesten Aktienindexes&lt;br /&gt;
der Welt, des [[S&amp;amp;P 500]].  In der ursprünglichen Version dieses Artikels hatte ich mich noch auf den [[Dow Jones]] bezogen.  Die Version war in die Kritik geraten,  weil ich Re-Investitionen von Dividenden nicht berücksichtigt hatte.  Nun,  da ich zum S&amp;amp;P500 die Dividendenerträge gefunden habe,  verwende ich diesen.  Er hat ausserdem den Vorteil,  daß er deutlich breiter gestreut ist als der [[Dow Jones]],  und außerdem schon&lt;br /&gt;
seit 1870 berechnet wird,  26 Jahre länger als der [[Dow Jones]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
DER [[S&amp;amp;P 500]] INDEX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Index wird seit 1870 berechnet, mit im wesentlichen nur&lt;br /&gt;
kurzen Unterbrechungen zu Beginn des ersten Weltkrieges und im&lt;br /&gt;
September 2001.  Er spiegelt also die Entwicklung  des&lt;br /&gt;
amerikanischen Aktienmarktes der letzten 138 Jahre wieder.  Schauen&lt;br /&gt;
wir uns die Entwicklung der Monatsschlußkurse des Indexes von 1870 bis 1999 an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-sp500.png|S&amp;amp;P500-Kurve]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeindruckend oder? Der erste Jahresschluß lag 1870 bei 5,0823 Punkten,  der Höchststand bis Ende 2007 bekanntermaßen bei 1565,15 Punkten!  Wenn&lt;br /&gt;
das keine &amp;quot;[[Performance]]&amp;quot; ist.  Versetzen wir uns also in die Lage eines&lt;br /&gt;
amerikanischen Kleinsparers (für den es hier keine Wechselkursrisiken&lt;br /&gt;
oder so gibt, für die späteren Kritiker), der 1870 beschließt&lt;br /&gt;
für 1000 Dollar Indexaktien zu kaufen ([[Zertifikate]] gab's damals wohl&lt;br /&gt;
noch nicht).  Er, sein Sohn und sein Enkel bilden seither den Index&lt;br /&gt;
immer getreulich nach, und der Enkel kann sich also Ende Dezember&lt;br /&gt;
1999, als er beschließt das [[Depot]] aufzulösen, über 289091 Dollar und 55 cent freuen. Nicht schlecht, oder?  Aber was kann der Enkel im Jahre 1999 denn für&lt;br /&gt;
die über eine Viertelmillion kaufen? Reicht gerade so für ein nettes&lt;br /&gt;
Häuschen... nach immerhin über hundert Jahren sparen vielleicht nicht&lt;br /&gt;
ganz so beeindruckend, zumal das Einstiegskapital von 1000 Dollar im&lt;br /&gt;
Jahre 1870 nicht gerade ein Pappenstiel war...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DIE [[INFLATION]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittlere [[Inflationsrate]] in den [[USA]] betrug von 1870 bis 1999 2.96%&lt;br /&gt;
p.a.  Typische Rate für eine gesunde Volkswirtschaft, würde man sagen.&lt;br /&gt;
Die genauen Werte schwanken zischen deutlicher [[Deflation]] (-6.4% im&lt;br /&gt;
Jahre 1871) und über 20% im Jahre 1917.  Übrigens verwende ich hier&lt;br /&gt;
den Konsumgüter-Preisindex, also dasjenige Maß welches für den&lt;br /&gt;
Privatanleger am ehesten ausschlaggebend ist.  Die gesamte Datenreihe&lt;br /&gt;
kann man sich z.b. bei www.measuringworth.com herunterladen, aber auch&lt;br /&gt;
beim &amp;quot;Department of Labor&amp;quot;, welches den &amp;quot;[[cpi]]&amp;quot; berechnet.  Da&lt;br /&gt;
vielleicht nicht alle AB-Leser die Zinseszinsrechnung locker im Kopf&lt;br /&gt;
beherrschen, hier eine kleine Tabelle, welche Preisanstiege ein knapp&lt;br /&gt;
3%-ige [[Inflation]] über die Jahre bewirkt.  Was am Anfang einen Dollar&lt;br /&gt;
kostet, kostet nach X Jahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
 |Jahre&lt;br /&gt;
 |Preis [$]&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |0&lt;br /&gt;
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 |3,20&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |50&lt;br /&gt;
 |4,30&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |130&lt;br /&gt;
 | 44,35&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 130 hab' ich natürlich extra mit aufgeschrieben, damit klar wird&lt;br /&gt;
das der Opa für seinen 1000er 1870 vielleicht den neuesten, mit allen&lt;br /&gt;
technischen Finessen ausgestatteten Dampftraktor hätte kaufen können, ein vergleichbares Gerät aber eben heutzutage eher 45000 Dollar kostet.  (Nach amerikanischer, also &amp;quot;hedonischer&amp;quot; Inflationsberechnung ist der Preis für den neusten Supertraktor aber konstant geblieben,  weil heutige Modelle die Erde viel schneller umpflügen als damals.  Die Rechnung ist aber zweifelhaft,  weil man eben für 1000 Dollar keinen Traktor mehr kaufen kann!).&lt;br /&gt;
Kann man also für den Reingewinn aus dem [[Depot]] heute gerade mal 6 Traktoren kaufen gegenüber einem am Beginn der immerhin 130-jährigen Investitionsperiode.  Rechnet man&lt;br /&gt;
diese Preisentwicklung aus der S&amp;amp;P500 Indexkurve heraus, so stellt&lt;br /&gt;
sie sich folgendermaßen dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-sp500-inflcor.png|S&amp;amp;P 500 Inflationskorrigiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huch, man erkennt ja garnichts mehr... Vielleicht nochmal die beiden&lt;br /&gt;
Kurven im direkten vergleich im logarithmischen Maßstab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-sp500-comp.png|S&amp;amp;P 500 Vergleich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jawohl, der Inflationskorrigierte Schlußstand am 31.12.1999 beträgt&lt;br /&gt;
ganze 111,5 Punkte!  Schon nicht mehr ganz so beeindruckend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UND DIE [[DIVIDENDE]]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich den Artikel zum erstenmal ins Aktienboard gestellt habe,  sah's ziemlich düster aus für das Aktiensparen.  Viele Mitglieder - von denen vielleicht einige zu der Sorte ganz oben gezeichneter freundlicher Bankberater gehören,  fielen über mich her und schrien:  Ja,  aber die Dividendenzahlungen sind das A&amp;amp;O beim Aktiensparen.  Wenn man die gezahlten Dividenden re-investiert,  dann schlagen Aktien nach wie vor alles,  Inflation hin oder her!  Nun hab' ich nach langem suchen eine Tabelle mit den Dividendenerträgen des S&amp;amp;P 500 gefunden und kann diese einrechnen.  Dabei gilt zu beachten,  daß Dividendenzahlungen normalerweise versteuert werden müssen,  bevor man sie re-investieren kann.  Diese Steuerpflicht kann man vielleicht durch den Kauf von Fondsanteilen umgehen,  aber die Fondsgesellschaften lassen sich das Management und die re-Investitionen auch vergüten.  Für meine Berechnung nehme ich einen pauschalen Steuersatz von 33% an.   Unabhängig davon, daß der für die historischen Jahre wohl nicht stimmt,  reflektiert er wohl recht gut heutige Bedingungen.  Natürlich kann man auch schlecht vorhersehen,  wie die Steuergesetze in 130 Jahren aussehen werden,  daher die stark vereinfachte Annahme eines konstanten Satzes.  Rechnet man nun also die versteuerten und re-investierten Dividenden mit ein,  so ergibt sich folgendes Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:sp500-di.png || S&amp;amp;P 500 mit Dividende u. Inflation ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieh mal an - der beeindruckende gewinn ist wieder da,  ende 1999 lag der effektive Stand sogar über dem nominalen!  Dieses Bild hat sich zwar seither wieder eingetrübt,  weil die Dividendenzahlungen der letzten Jahre niedrig,  die [[Inflation]] aber hoch war,  aber die Dividenden-reinvestition rettet tatsächlich das geschäft,  oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GEWINNCHANCEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem 4%-Sparbuch von der Post um die Ecke wären über die 110&lt;br /&gt;
Jahre aus den 1000 Dollar auch immerhin fast 75000 geworden.  nicht&lt;br /&gt;
schlecht, aber die Aktien waren tatsächlich besser.  wenn man&lt;br /&gt;
allerdings nicht ganze 110 Jahre Zeit hat, bis man sein [[Geld]] wieder&lt;br /&gt;
braucht, und die Indexentwicklung betrachtet, besonders die&lt;br /&gt;
Inflationskorrigierte, so erkennt man das es durchaus langanhaltende&lt;br /&gt;
Verlustperioden geben kann.  Auch solche von mehr als 30 Jahren&lt;br /&gt;
länge...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechnet man alle möglichen Investitionen in den [[Dow Jones]] durch und&lt;br /&gt;
schaut, nach wieviel Jahren man wieviel Gewinn bzw. Verlust gemacht&lt;br /&gt;
hat,  so ergibt sich nach reinen Indexständen folgendes Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-gewinn.png|Gewinnchance]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik ist folgendermaßen zu lesen: Die Farbe eines Feldes gibt&lt;br /&gt;
die Wahrscheinlichkeit an, daß der Gewinn bzw. Verlust nach&lt;br /&gt;
soundsoviel Jahren (wo das Feld halt liegt) über oder unter der an der linken&lt;br /&gt;
Achse angegebenen Schwelle liegt.  So erkennt man beispielsweise, daß&lt;br /&gt;
man nach ungefähr 25 Jahren ziemlich (aber doch nicht 100%ig) sicher&lt;br /&gt;
irgendeinen Gewinn (&amp;gt;0), aber nur mit ca. 66% Wahrscheinlichkeit mehr&lt;br /&gt;
als 100% Gewinn, also eine Kapitalverdopplung erzielt hat.  Eine&lt;br /&gt;
verelf-fachung des Kapitals wäre damit selbst nach 40 Jahren&lt;br /&gt;
Investitionsdauer nur in jedem 4. Fall zu erwarten.  Auch&lt;br /&gt;
bemerkenswert ist, daß bis zu 20 Jahren Investitionsdauer eine&lt;br /&gt;
durchaus nicht vernachlässigbare Chance auf einen Verlust besteht.&lt;br /&gt;
Und es kommt, wie es kommen mußte, wendet man diese Berechnung auf die&lt;br /&gt;
Inflationskorrigierte Kurve an, so wird das Bild noch trüber: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-gewinn_infcor.png|Gewinnchance Inflationskorrigiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muß man mindestens 40 Jahre investieren um wenigstens zu 90%&lt;br /&gt;
sicher überhaupt einen Gewinn zu erzielen. Gewinne von über 100%&lt;br /&gt;
werden nur noch jedem zweiten Investor zuteil, hat man weniger als 40&lt;br /&gt;
Jahre Zeit, verringern sich die Chance auf einen derartigen Ertrag&lt;br /&gt;
schnell auf 25% und weniger.  Sicher, das ist besser als Lotto, aber&lt;br /&gt;
vom Lotto macht man ja auch vernünftigerweise nicht seine&lt;br /&gt;
[[Altersvorsorge]] abhängig.  hier sieht man auch, das real bei&lt;br /&gt;
Haltezeiten um die 20 Jahre eine durchaus 10%ige Chance besteht mehr&lt;br /&gt;
als die Hälfte seiner investierten Kaufkraft zu verlieren!  Und das 4%&lt;br /&gt;
Postsparbuch steht mit seinem 50% real-Ertrag (also nach [[Inflation]]!) &lt;br /&gt;
nach 40 Jahren genausogut da wie knapp die Hälfte aller Aktiendepots! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
KRITIK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zu den obigen Betrachtungen natürlich ein paar Anmerkungen zu&lt;br /&gt;
machen: Die allererste betrifft die Verwendung des Begriffes&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrscheinlichkeit&amp;quot;.  Streng genommen darf man den begriff nicht&lt;br /&gt;
benutzen, denn es wird hier letztlich nur das Ergebnis einer Zählung&lt;br /&gt;
vergangener Ereignisse vorgestellt.  Zwar sind recht viele Ereignisse&lt;br /&gt;
berücksichtigt, damit diese aber tatsächlich eine&lt;br /&gt;
Wahrscheinlichkeitsverteilung repräsentieren müßte der&lt;br /&gt;
zugrundeliegende Prozess einer bestimmten Verteilungsfunktion&lt;br /&gt;
folge. Für Aktienkursentwicklungen ist jedoch weder eine solche&lt;br /&gt;
Verteilung bekannt, noch weiß man ob ihnen überhaupt eine zugrunde&lt;br /&gt;
liegt.  Mandelbrodt und Mitarbeiter haben zwar eine Verteilung&lt;br /&gt;
angegeben die alle von Ihnen überprüften Kurshistorien reproduzieren&lt;br /&gt;
konnte, aber meines Wissens wurde diese Verteilung trotzdem nie als&lt;br /&gt;
wirklich allgemeingültig bestätigt.  Außerdem wurde sie rein empirisch&lt;br /&gt;
abgeleitet und ist deshalb aus theoretischer Sicht nicht&lt;br /&gt;
nachvollziehbar.  Ob die Farben in den Grafiken wirklich&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrscheinlichkeiten&amp;quot; darstellen, muß also auch hier, wie beim&lt;br /&gt;
Bankberater, dahingestellt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens gibt es sicher andere Ansätze als &amp;quot;Buy &amp;amp; Hold&amp;quot;, mit denen&lt;br /&gt;
sich am Aktienmarkt mehr [[Geld]] verdienen läßt.  Über die Jahre verteilt&lt;br /&gt;
kaufen, besserer Aktien/Branchenmix etc.  Allerdings muß man dazu&lt;br /&gt;
sagen, daß viele Fondsgesellschaften genau das versuchen: Den Index&lt;br /&gt;
&amp;quot;outzuperformen&amp;quot; (gräßliche Wortschöpfung).  Wer einen Fond weiß, der&lt;br /&gt;
das über Zeiträume von 40 Jahren und länger konsistent geschafft hat,&lt;br /&gt;
der möge sich bitte melden....&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

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		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Datei:Langinvest-sp500-comp.png&amp;diff=3431</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Aktien_und_die_Inflation&amp;diff=3430</id>
		<title>Aktien und die Inflation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Aktien_und_die_Inflation&amp;diff=3430"/>
				<updated>2008-04-18T09:14:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Aktien und die Inflation - oder: Warum &amp;quot;Buy&amp;amp;Hold&amp;quot; auf lange Sicht wenig oder nichts bringt!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
EINLEITUNG:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der freundlich lächelnde Bankberater die Grafiken mit den&lt;br /&gt;
beeindruckenden Wertentwicklungen diverser Aktiendepots über die&lt;br /&gt;
letzten 15, 20 oder 30 Jahre wieder beiseite gelegt hat, fragt man sich&lt;br /&gt;
oft, wie man nur so dumm sein konnte seine kümmerlichen Geldreserven&lt;br /&gt;
bisher auf dem Postsparbuch oder ähnlichen Instrumenten gelagert zu&lt;br /&gt;
haben.  Er erwähnt zwar pflichtgemäß am Anfang und Ende seines&lt;br /&gt;
Vortrages das &amp;quot;Ergebnisse aus der Vergangenheit keine Garantien für&lt;br /&gt;
zukünftige Entwicklungen&amp;quot; sind, und Aktien scheinen auch irgendwie&lt;br /&gt;
&amp;quot;risikobehaftet&amp;quot; zu sein, aber so recht glauben kann man es beim&lt;br /&gt;
Anblick der grün unterlegten &amp;quot;Equity-Kurven&amp;quot; eher nicht....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte es aber vielleicht sein, das die Ergebnisse, welche der Berater&lt;br /&gt;
der ertragshungrigen Kundschaft präsentiert, noch viel weniger&lt;br /&gt;
repräsentativ für die durchschnittliche Wertentwicklung von&lt;br /&gt;
Aktiendepots sind, als die Vergangenheit insgesamt?  Vielleicht sind&lt;br /&gt;
einfach die letzten 30 Jahre besonders gut gelaufen?  Hat man nicht im&lt;br /&gt;
Geschichtsunterricht mal was von der Tulpenblase im Jahre Schnee&lt;br /&gt;
gehört...?  Was, wenn man die Wertentwicklung von Aktien bis ins&lt;br /&gt;
17. Jahrhundert zurückverfolgen könnte?  Kann man, ist aber nicht so&lt;br /&gt;
einfach!  Was aber recht einfach auf einen längeren Zeitraum&lt;br /&gt;
ausgedehnt werden kann, ist die Betrachtung eines der ältesten Aktienindexes&lt;br /&gt;
der Welt, des [[S&amp;amp;P 500]].  In der ursprünglichen Version dieses Artikels hatte ich mich noch auf den [[Dow Jones]] bezogen.  Die Version war in die Kritik geraten,  weil ich Re-Investitionen von Dividenden nicht berücksichtigt hatte.  Nun,  da ich zum S&amp;amp;P500 die Dividendenerträge gefunden habe,  verwende ich diesen.  Er hat ausserdem den Vorteil,  daß er deutlich breiter gestreut ist als der [[Dow Jones]],  und außerdem schon&lt;br /&gt;
seit 1870 berechnet wird,  26 Jahre länger als der [[Dow Jones]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
DER [[S&amp;amp;P 500]] INDEX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Index wird seit 1870 berechnet, mit im wesentlichen nur&lt;br /&gt;
kurzen Unterbrechungen zu Beginn des ersten Weltkrieges und im&lt;br /&gt;
September 2001.  Er spiegelt also die Entwicklung  des&lt;br /&gt;
amerikanischen Aktienmarktes der letzten 138 Jahre wieder.  Schauen&lt;br /&gt;
wir uns die Entwicklung der Monatsschlußkurse des Indexes von 1870 bis 1999 an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-sp500.png|S&amp;amp;P500-Kurve]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeindruckend oder? Der erste Jahresschluß lag 1870 bei 5,0823 Punkten,  der Höchststand bis Ende 2007 bekanntermaßen bei 1565,15 Punkten!  Wenn&lt;br /&gt;
das keine &amp;quot;[[Performance]]&amp;quot; ist.  Versetzen wir uns also in die Lage eines&lt;br /&gt;
amerikanischen Kleinsparers (für den es hier keine Wechselkursrisiken&lt;br /&gt;
oder so gibt, für die späteren Kritiker), der 1870 beschließt&lt;br /&gt;
für 1000 Dollar Indexaktien zu kaufen ([[Zertifikate]] gab's damals wohl&lt;br /&gt;
noch nicht).  Er, sein Sohn und sein Enkel bilden seither den Index&lt;br /&gt;
immer getreulich nach, und der Enkel kann sich also Ende Dezember&lt;br /&gt;
1999, als er beschließt das [[Depot]] aufzulösen, über 289091 Dollar und 55 cent freuen. Nicht schlecht, oder?  Aber was kann der Enkel im Jahre 1999 denn für&lt;br /&gt;
die über eine Viertelmillion kaufen? Reicht gerade so für ein nettes&lt;br /&gt;
Häuschen... nach immerhin über hundert Jahren sparen vielleicht nicht&lt;br /&gt;
ganz so beeindruckend, zumal das Einstiegskapital von 1000 Dollar im&lt;br /&gt;
Jahre 1870 nicht gerade ein Pappenstiel war...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DIE [[INFLATION]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittlere [[Inflationsrate]] in den [[USA]] betrug von 1870 bis 1999 2.96%&lt;br /&gt;
p.a.  Typische Rate für eine gesunde Volkswirtschaft, würde man sagen.&lt;br /&gt;
Die genauen Werte schwanken zischen deutlicher [[Deflation]] (-6.4% im&lt;br /&gt;
Jahre 1871) und über 20% im Jahre 1917.  Übrigens verwende ich hier&lt;br /&gt;
den Konsumgüter-Preisindex, also dasjenige Maß welches für den&lt;br /&gt;
Privatanleger am ehesten ausschlaggebend ist.  Die gesamte Datenreihe&lt;br /&gt;
kann man sich z.b. bei www.measuringworth.com herunterladen, aber auch&lt;br /&gt;
beim &amp;quot;Department of Labor&amp;quot;, welches den &amp;quot;[[cpi]]&amp;quot; berechnet.  Da&lt;br /&gt;
vielleicht nicht alle AB-Leser die Zinseszinsrechnung locker im Kopf&lt;br /&gt;
beherrschen, hier eine kleine Tabelle, welche Preisanstiege ein knapp&lt;br /&gt;
3%-ige [[Inflation]] über die Jahre bewirkt.  Was am Anfang einen Dollar&lt;br /&gt;
kostet, kostet nach X Jahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
 |Jahre&lt;br /&gt;
 |Preis [$]&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |0&lt;br /&gt;
 |1&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |1&lt;br /&gt;
 |1,03&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |5&lt;br /&gt;
 |1,16&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |10&lt;br /&gt;
 |1,39&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |20&lt;br /&gt;
 |1,79&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |30&lt;br /&gt;
 |3,20&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |50&lt;br /&gt;
 |4,30&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |130&lt;br /&gt;
 | 44,35&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 130 hab' ich natürlich extra mit aufgeschrieben, damit klar wird&lt;br /&gt;
das der Opa für seinen 1000er 1870 vielleicht den neuesten, mit allen&lt;br /&gt;
technischen Finessen ausgestatteten Dampftraktor hätte kaufen können, ein vergleichbares Gerät aber eben heutzutage eher 45000 Dollar kostet.  (Nach amerikanischer, also &amp;quot;hedonischer&amp;quot; Inflationsberechnung ist der Preis für den neusten Supertraktor aber konstant geblieben,  weil heutige Modelle die Erde viel schneller umpflügen als damals.  Die Rechnung ist aber zweifelhaft,  weil man eben für 1000 Dollar keinen Traktor mehr kaufen kann!).&lt;br /&gt;
Kann man also für den Reingewinn aus dem [[Depot]] heute gerade mal 6 Traktoren kaufen gegenüber einem am Beginn der immerhin 130-jährigen Investitionsperiode.  Rechnet man&lt;br /&gt;
diese Preisentwicklung aus der S&amp;amp;P500 Indexkurve heraus, so stellt&lt;br /&gt;
sie sich folgendermaßen dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-sp500-inflcor.png|S&amp;amp;P 500 Inflationskorrigiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huch, man erkennt ja garnichts mehr... Vielleicht nochmal die beiden&lt;br /&gt;
Kurven im direkten vergleich im logarithmischen Maßstab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-sp500-comp.png|S&amp;amp;P 500 Vergleich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jawohl, der Inflationskorrigierte Schlußstand am 31.12.1999 beträgt&lt;br /&gt;
ganze 111,5 Punkte!  Schon nicht mehr ganz so beeindruckend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GEWINNCHANCEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem 4%-Sparbuch von der Post um die Ecke wären über die 110&lt;br /&gt;
Jahre aus den 1000 Dollar auch immerhin fast 75000 geworden.  nicht&lt;br /&gt;
schlecht, aber die Aktien waren tatsächlich besser.  wenn man&lt;br /&gt;
allerdings nicht ganze 110 Jahre Zeit hat, bis man sein [[Geld]] wieder&lt;br /&gt;
braucht, und die Indexentwicklung betrachtet, besonders die&lt;br /&gt;
Inflationskorrigierte, so erkennt man das es durchaus langanhaltende&lt;br /&gt;
Verlustperioden geben kann.  Auch solche von mehr als 30 Jahren&lt;br /&gt;
länge...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechnet man alle möglichen Investitionen in den [[Dow Jones]] durch und&lt;br /&gt;
schaut, nach wieviel Jahren man wieviel Gewinn bzw. Verlust gemacht&lt;br /&gt;
hat,  so ergibt sich nach reinen Indexständen folgendes Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-gewinn.png|Gewinnchance]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik ist folgendermaßen zu lesen: Die Farbe eines Feldes gibt&lt;br /&gt;
die Wahrscheinlichkeit an, daß der Gewinn bzw. Verlust nach&lt;br /&gt;
soundsoviel Jahren (wo das Feld halt liegt) über oder unter der an der linken&lt;br /&gt;
Achse angegebenen Schwelle liegt.  So erkennt man beispielsweise, daß&lt;br /&gt;
man nach ungefähr 25 Jahren ziemlich (aber doch nicht 100%ig) sicher&lt;br /&gt;
irgendeinen Gewinn (&amp;gt;0), aber nur mit ca. 66% Wahrscheinlichkeit mehr&lt;br /&gt;
als 100% Gewinn, also eine Kapitalverdopplung erzielt hat.  Eine&lt;br /&gt;
verelf-fachung des Kapitals wäre damit selbst nach 40 Jahren&lt;br /&gt;
Investitionsdauer nur in jedem 4. Fall zu erwarten.  Auch&lt;br /&gt;
bemerkenswert ist, daß bis zu 20 Jahren Investitionsdauer eine&lt;br /&gt;
durchaus nicht vernachlässigbare Chance auf einen Verlust besteht.&lt;br /&gt;
Und es kommt, wie es kommen mußte, wendet man diese Berechnung auf die&lt;br /&gt;
Inflationskorrigierte Kurve an, so wird das Bild noch trüber: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-gewinn_infcor.png|Gewinnchance Inflationskorrigiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muß man mindestens 40 Jahre investieren um wenigstens zu 90%&lt;br /&gt;
sicher überhaupt einen Gewinn zu erzielen. Gewinne von über 100%&lt;br /&gt;
werden nur noch jedem zweiten Investor zuteil, hat man weniger als 40&lt;br /&gt;
Jahre Zeit, verringern sich die Chance auf einen derartigen Ertrag&lt;br /&gt;
schnell auf 25% und weniger.  Sicher, das ist besser als Lotto, aber&lt;br /&gt;
vom Lotto macht man ja auch vernünftigerweise nicht seine&lt;br /&gt;
[[Altersvorsorge]] abhängig.  hier sieht man auch, das real bei&lt;br /&gt;
Haltezeiten um die 20 Jahre eine durchaus 10%ige Chance besteht mehr&lt;br /&gt;
als die Hälfte seiner investierten Kaufkraft zu verlieren!  Und das 4%&lt;br /&gt;
Postsparbuch steht mit seinem 50% real-Ertrag (also nach [[Inflation]]!) &lt;br /&gt;
nach 40 Jahren genausogut da wie knapp die Hälfte aller Aktiendepots! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
KRITIK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zu den obigen Betrachtungen natürlich ein paar Anmerkungen zu&lt;br /&gt;
machen: Die allererste betrifft die Verwendung des Begriffes&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrscheinlichkeit&amp;quot;.  Streng genommen darf man den begriff nicht&lt;br /&gt;
benutzen, denn es wird hier letztlich nur das Ergebnis einer Zählung&lt;br /&gt;
vergangener Ereignisse vorgestellt.  Zwar sind recht viele Ereignisse&lt;br /&gt;
berücksichtigt, damit diese aber tatsächlich eine&lt;br /&gt;
Wahrscheinlichkeitsverteilung repräsentieren müßte der&lt;br /&gt;
zugrundeliegende Prozess einer bestimmten Verteilungsfunktion&lt;br /&gt;
folge. Für Aktienkursentwicklungen ist jedoch weder eine solche&lt;br /&gt;
Verteilung bekannt, noch weiß man ob ihnen überhaupt eine zugrunde&lt;br /&gt;
liegt.  Mandelbrodt und Mitarbeiter haben zwar eine Verteilung&lt;br /&gt;
angegeben die alle von Ihnen überprüften Kurshistorien reproduzieren&lt;br /&gt;
konnte, aber meines Wissens wurde diese Verteilung trotzdem nie als&lt;br /&gt;
wirklich allgemeingültig bestätigt.  Außerdem wurde sie rein empirisch&lt;br /&gt;
abgeleitet und ist deshalb aus theoretischer Sicht nicht&lt;br /&gt;
nachvollziehbar.  Ob die Farben in den Grafiken wirklich&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrscheinlichkeiten&amp;quot; darstellen, muß also auch hier, wie beim&lt;br /&gt;
Bankberater, dahingestellt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens gibt es sicher andere Ansätze als &amp;quot;Buy &amp;amp; Hold&amp;quot;, mit denen&lt;br /&gt;
sich am Aktienmarkt mehr [[Geld]] verdienen läßt.  Über die Jahre verteilt&lt;br /&gt;
kaufen, besserer Aktien/Branchenmix etc.  Allerdings muß man dazu&lt;br /&gt;
sagen, daß viele Fondsgesellschaften genau das versuchen: Den Index&lt;br /&gt;
&amp;quot;outzuperformen&amp;quot; (gräßliche Wortschöpfung).  Wer einen Fond weiß, der&lt;br /&gt;
das über Zeiträume von 40 Jahren und länger konsistent geschafft hat,&lt;br /&gt;
der möge sich bitte melden....&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Aktien und die Inflation</title>
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				<updated>2008-04-18T09:09:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Aktien und die Inflation - oder: Warum &amp;quot;Buy&amp;amp;Hold&amp;quot; auf lange Sicht wenig oder nichts bringt!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
EINLEITUNG:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der freundlich lächelnde Bankberater die Grafiken mit den&lt;br /&gt;
beeindruckenden Wertentwicklungen diverser Aktiendepots über die&lt;br /&gt;
letzten 15, 20 oder 30 Jahre wieder beiseite gelegt hat, fragt man sich&lt;br /&gt;
oft, wie man nur so dumm sein konnte seine kümmerlichen Geldreserven&lt;br /&gt;
bisher auf dem Postsparbuch oder ähnlichen Instrumenten gelagert zu&lt;br /&gt;
haben.  Er erwähnt zwar pflichtgemäß am Anfang und Ende seines&lt;br /&gt;
Vortrages das &amp;quot;Ergebnisse aus der Vergangenheit keine Garantien für&lt;br /&gt;
zukünftige Entwicklungen&amp;quot; sind, und Aktien scheinen auch irgendwie&lt;br /&gt;
&amp;quot;risikobehaftet&amp;quot; zu sein, aber so recht glauben kann man es beim&lt;br /&gt;
Anblick der grün unterlegten &amp;quot;Equity-Kurven&amp;quot; eher nicht....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte es aber vielleicht sein, das die Ergebnisse, welche der Berater&lt;br /&gt;
der ertragshungrigen Kundschaft präsentiert, noch viel weniger&lt;br /&gt;
repräsentativ für die durchschnittliche Wertentwicklung von&lt;br /&gt;
Aktiendepots sind, als die Vergangenheit insgesamt?  Vielleicht sind&lt;br /&gt;
einfach die letzten 30 Jahre besonders gut gelaufen?  Hat man nicht im&lt;br /&gt;
Geschichtsunterricht mal was von der Tulpenblase im Jahre Schnee&lt;br /&gt;
gehört...?  Was, wenn man die Wertentwicklung von Aktien bis ins&lt;br /&gt;
17. Jahrhundert zurückverfolgen könnte?  Kann man, ist aber nicht so&lt;br /&gt;
einfach!  Was aber recht einfach auf einen längeren Zeitraum&lt;br /&gt;
ausgedehnt werden kann, ist die Betrachtung eines der ältesten Aktienindexes&lt;br /&gt;
der Welt, des [[S&amp;amp;P 500]].  In der ursprünglichen Version dieses Artikels hatte ich mich noch auf den [[Dow Jones]] bezogen.  Die Version war in die Kritik geraten,  weil ich Re-Investitionen von Dividenden nicht berücksichtigt hatte.  Nun,  da ich zum S&amp;amp;P500 die Dividendenerträge gefunden habe,  verwende ich diesen.  Er hat ausserdem den Vorteil,  daß er deutlich breiter gestreut ist als der [[Dow Jones]],  und außerdem schon&lt;br /&gt;
seit 1870 berechnet wird,  26 Jahre länger als der [[Dow Jones]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
DER [[S&amp;amp;P 500]] INDEX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Index wird seit 1870 berechnet, mit im wesentlichen nur&lt;br /&gt;
kurzen Unterbrechungen zu Beginn des ersten Weltkrieges und im&lt;br /&gt;
September 2001.  Er spiegelt also die Entwicklung  des&lt;br /&gt;
amerikanischen Aktienmarktes der letzten 138 Jahre wieder.  Schauen&lt;br /&gt;
wir uns die Entwicklung der Monatsschlußkurse des Indexes von 1870 bis 1999 an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-sp500.png|S&amp;amp;P500-Kurve]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeindruckend oder? Der erste Jahresschluß lag 1870 bei 5,0823 Punkten,  der Höchststand bis Ende 2007 bekanntermaßen bei 1565,15 Punkten!  Wenn&lt;br /&gt;
das keine &amp;quot;[[Performance]]&amp;quot; ist.  Versetzen wir uns also in die Lage eines&lt;br /&gt;
amerikanischen Kleinsparers (für den es hier keine Wechselkursrisiken&lt;br /&gt;
oder so gibt, für die späteren Kritiker), der 1870 beschließt&lt;br /&gt;
für 1000 Dollar Indexaktien zu kaufen ([[Zertifikate]] gab's damals wohl&lt;br /&gt;
noch nicht).  Er, sein Sohn und sein Enkel bilden seither den Index&lt;br /&gt;
immer getreulich nach, und der Enkel kann sich also Ende Dezember&lt;br /&gt;
1999, als er beschließt das [[Depot]] aufzulösen, über 289091 Dollar und 55 cent freuen. Nicht schlecht, oder?  Aber was kann der Enkel im Jahre 1999 denn für&lt;br /&gt;
die über eine Viertelmillion kaufen? Reicht gerade so für ein nettes&lt;br /&gt;
Häuschen... nach immerhin über hundert Jahren sparen vielleicht nicht&lt;br /&gt;
ganz so beeindruckend, zumal das Einstiegskapital von 1000 Dollar im&lt;br /&gt;
Jahre 1870 nicht gerade ein Pappenstiel war...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DIE [[INFLATION]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittlere [[Inflationsrate]] in den [[USA]] betrug von 1870 bis 1999 2.96%&lt;br /&gt;
p.a.  Typische Rate für eine gesunde Volkswirtschaft, würde man sagen.&lt;br /&gt;
Die genauen Werte schwanken zischen deutlicher [[Deflation]] (-6.4% im&lt;br /&gt;
Jahre 1871) und über 20% im Jahre 1917.  Übrigens verwende ich hier&lt;br /&gt;
den Konsumgüter-Preisindex, also dasjenige Maß welches für den&lt;br /&gt;
Privatanleger am ehesten ausschlaggebend ist.  Die gesamte Datenreihe&lt;br /&gt;
kann man sich z.b. bei www.measuringworth.com herunterladen, aber auch&lt;br /&gt;
beim &amp;quot;Department of Labor&amp;quot;, welches den &amp;quot;[[cpi]]&amp;quot; berechnet.  Da&lt;br /&gt;
vielleicht nicht alle AB-Leser die Zinseszinsrechnung locker im Kopf&lt;br /&gt;
beherrschen, hier eine kleine Tabelle, welche Preisanstiege ein knapp&lt;br /&gt;
3%-ige [[Inflation]] über die Jahre bewirkt.  Was am Anfang einen Dollar&lt;br /&gt;
kostet, kostet nach X Jahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
 |Jahre&lt;br /&gt;
 |Preis [$]&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |0&lt;br /&gt;
 |1&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |1&lt;br /&gt;
 |1,03&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |5&lt;br /&gt;
 |1,16&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |10&lt;br /&gt;
 |1,39&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |20&lt;br /&gt;
 |1,79&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |30&lt;br /&gt;
 |3,20&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |50&lt;br /&gt;
 |4,30&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |130&lt;br /&gt;
 | 44,35&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 130 hab' ich natürlich extra mit aufgeschrieben, damit klar wird&lt;br /&gt;
das der Opa für seinen 1000er 1870 vielleicht den neuesten, mit allen&lt;br /&gt;
technischen Finessen ausgestatteten Dampftraktor hätte kaufen können, ein vergleichbares Gerät aber eben heutzutage eher 45000 Dollar kostet.  (Nach amerikanischer, also &amp;quot;hedonischer&amp;quot; Inflationsberechnung ist der Preis für den neusten Supertraktor aber konstant geblieben,  weil heutige Modelle die Erde viel schneller umpflügen als damals.  Die Rechnung ist aber zweifelhaft,  weil man eben für 1000 Dollar keinen Traktor mehr kaufen kann!).&lt;br /&gt;
Kann man also für den Reingewinn aus dem [[Depot]] heute gerade mal 6 Traktoren kaufen gegenüber einem am Beginn der immerhin 130-jährigen Investitionsperiode.  Rechnet man&lt;br /&gt;
diese Preisentwicklung aus der S&amp;amp;P500 Indexkurve heraus, so stellt&lt;br /&gt;
sie sich folgendermaßen dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-sp500-inflcor.png|Dow Jones Inflationskorrigiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huch, man erkennt ja garnichts mehr... Vielleicht nochmal die beiden&lt;br /&gt;
Kurven im direkten vergleich im logarithmischen Maßstab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-dji-comp.png|Dow Jones Vergleich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jawohl, der Inflationskorrigierte Schlußstand am 31.12.2005 beträgt&lt;br /&gt;
ganze 450.3 Punkte!  Schon nicht mehr ganz so beeindruckend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GEWINNCHANCEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem 4%-Sparbuch von der Post um die Ecke wären über die 110&lt;br /&gt;
Jahre aus den 1000 Dollar auch immerhin fast 75000 geworden.  nicht&lt;br /&gt;
schlecht, aber die Aktien waren tatsächlich besser.  wenn man&lt;br /&gt;
allerdings nicht ganze 110 Jahre Zeit hat, bis man sein [[Geld]] wieder&lt;br /&gt;
braucht, und die Indexentwicklung betrachtet, besonders die&lt;br /&gt;
Inflationskorrigierte, so erkennt man das es durchaus langanhaltende&lt;br /&gt;
Verlustperioden geben kann.  Auch solche von mehr als 30 Jahren&lt;br /&gt;
länge...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechnet man alle möglichen Investitionen in den [[Dow Jones]] durch und&lt;br /&gt;
schaut, nach wieviel Jahren man wieviel Gewinn bzw. Verlust gemacht&lt;br /&gt;
hat,  so ergibt sich nach reinen Indexständen folgendes Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-gewinn.png|Gewinnchance]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik ist folgendermaßen zu lesen: Die Farbe eines Feldes gibt&lt;br /&gt;
die Wahrscheinlichkeit an, daß der Gewinn bzw. Verlust nach&lt;br /&gt;
soundsoviel Jahren (wo das Feld halt liegt) über oder unter der an der linken&lt;br /&gt;
Achse angegebenen Schwelle liegt.  So erkennt man beispielsweise, daß&lt;br /&gt;
man nach ungefähr 25 Jahren ziemlich (aber doch nicht 100%ig) sicher&lt;br /&gt;
irgendeinen Gewinn (&amp;gt;0), aber nur mit ca. 66% Wahrscheinlichkeit mehr&lt;br /&gt;
als 100% Gewinn, also eine Kapitalverdopplung erzielt hat.  Eine&lt;br /&gt;
verelf-fachung des Kapitals wäre damit selbst nach 40 Jahren&lt;br /&gt;
Investitionsdauer nur in jedem 4. Fall zu erwarten.  Auch&lt;br /&gt;
bemerkenswert ist, daß bis zu 20 Jahren Investitionsdauer eine&lt;br /&gt;
durchaus nicht vernachlässigbare Chance auf einen Verlust besteht.&lt;br /&gt;
Und es kommt, wie es kommen mußte, wendet man diese Berechnung auf die&lt;br /&gt;
Inflationskorrigierte Kurve an, so wird das Bild noch trüber: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-gewinn_infcor.png|Gewinnchance Inflationskorrigiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muß man mindestens 40 Jahre investieren um wenigstens zu 90%&lt;br /&gt;
sicher überhaupt einen Gewinn zu erzielen. Gewinne von über 100%&lt;br /&gt;
werden nur noch jedem zweiten Investor zuteil, hat man weniger als 40&lt;br /&gt;
Jahre Zeit, verringern sich die Chance auf einen derartigen Ertrag&lt;br /&gt;
schnell auf 25% und weniger.  Sicher, das ist besser als Lotto, aber&lt;br /&gt;
vom Lotto macht man ja auch vernünftigerweise nicht seine&lt;br /&gt;
[[Altersvorsorge]] abhängig.  hier sieht man auch, das real bei&lt;br /&gt;
Haltezeiten um die 20 Jahre eine durchaus 10%ige Chance besteht mehr&lt;br /&gt;
als die Hälfte seiner investierten Kaufkraft zu verlieren!  Und das 4%&lt;br /&gt;
Postsparbuch steht mit seinem 50% real-Ertrag (also nach [[Inflation]]!) &lt;br /&gt;
nach 40 Jahren genausogut da wie knapp die Hälfte aller Aktiendepots! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
KRITIK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zu den obigen Betrachtungen natürlich ein paar Anmerkungen zu&lt;br /&gt;
machen: Die allererste betrifft die Verwendung des Begriffes&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrscheinlichkeit&amp;quot;.  Streng genommen darf man den begriff nicht&lt;br /&gt;
benutzen, denn es wird hier letztlich nur das Ergebnis einer Zählung&lt;br /&gt;
vergangener Ereignisse vorgestellt.  Zwar sind recht viele Ereignisse&lt;br /&gt;
berücksichtigt, damit diese aber tatsächlich eine&lt;br /&gt;
Wahrscheinlichkeitsverteilung repräsentieren müßte der&lt;br /&gt;
zugrundeliegende Prozess einer bestimmten Verteilungsfunktion&lt;br /&gt;
folge. Für Aktienkursentwicklungen ist jedoch weder eine solche&lt;br /&gt;
Verteilung bekannt, noch weiß man ob ihnen überhaupt eine zugrunde&lt;br /&gt;
liegt.  Mandelbrodt und Mitarbeiter haben zwar eine Verteilung&lt;br /&gt;
angegeben die alle von Ihnen überprüften Kurshistorien reproduzieren&lt;br /&gt;
konnte, aber meines Wissens wurde diese Verteilung trotzdem nie als&lt;br /&gt;
wirklich allgemeingültig bestätigt.  Außerdem wurde sie rein empirisch&lt;br /&gt;
abgeleitet und ist deshalb aus theoretischer Sicht nicht&lt;br /&gt;
nachvollziehbar.  Ob die Farben in den Grafiken wirklich&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrscheinlichkeiten&amp;quot; darstellen, muß also auch hier, wie beim&lt;br /&gt;
Bankberater, dahingestellt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens gibt es sicher andere Ansätze als &amp;quot;Buy &amp;amp; Hold&amp;quot;, mit denen&lt;br /&gt;
sich am Aktienmarkt mehr [[Geld]] verdienen läßt.  Über die Jahre verteilt&lt;br /&gt;
kaufen, besserer Aktien/Branchenmix etc.  Allerdings muß man dazu&lt;br /&gt;
sagen, daß viele Fondsgesellschaften genau das versuchen: Den Index&lt;br /&gt;
&amp;quot;outzuperformen&amp;quot; (gräßliche Wortschöpfung).  Wer einen Fond weiß, der&lt;br /&gt;
das über Zeiträume von 40 Jahren und länger konsistent geschafft hat,&lt;br /&gt;
der möge sich bitte melden....&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Datei:Langinvest-sp500.png&amp;diff=3427</id>
		<title>Datei:Langinvest-sp500.png</title>
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				<updated>2008-04-18T08:58:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Aktien_und_die_Inflation&amp;diff=3359</id>
		<title>Aktien und die Inflation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Aktien_und_die_Inflation&amp;diff=3359"/>
				<updated>2008-01-28T13:22:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: hat Benutzer Diskussion:Mfeldt nach Aktien und die Inflation verschoben: bessere auffindbarkeit durch themenbezogene überschrift!&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Aktien und die Inflation - oder: Warum &amp;quot;Buy&amp;amp;Hold&amp;quot; auf lange Sicht nichts bringt!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
EINLEITUNG:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der freundlich lächelnde Bankberater die Grafiken mit den&lt;br /&gt;
beeindruckenden Wertentwicklungen diverser Aktiendepots über die&lt;br /&gt;
letzten 15, 20 oder 30 Jahre wieder beiseite gelegt hat, fragt man sich&lt;br /&gt;
oft, wie man nur so dumm sein konnte seine kümmerlichen Geldreserven&lt;br /&gt;
bisher auf dem Postsparbuch oder ähnlichen Instrumenten gelagert zu&lt;br /&gt;
haben.  Er erwähnt zwar pflichtgemäß am Anfang und Ende seines&lt;br /&gt;
Vortrages das &amp;quot;Ergebnisse aus der Vergangenheit keine Garantien für&lt;br /&gt;
zukünftige Entwicklungen&amp;quot; sind, und Aktien scheinen auch irgendwie&lt;br /&gt;
&amp;quot;risikobehaftet&amp;quot; zu sein, aber so recht glauben kann man es beim&lt;br /&gt;
Anblick der grün unterlegten &amp;quot;Equity-Kurven&amp;quot; eher nicht....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte es aber vielleicht sein, das die Ergebnisse, welche der Berater&lt;br /&gt;
der ertragshungrigen Kundschaft präsentiert noch viel weniger&lt;br /&gt;
repräsentativ für die durchschnittliche Wertentwicklung von&lt;br /&gt;
Aktiendepots sind, als die Vergangenheit insgesamt?  Vielleicht sind&lt;br /&gt;
einfach die letzten 30 Jahre besonders gut gelaufen?  Hat man nicht im&lt;br /&gt;
Geschichtsunterricht mal was von der Tulpenblase im Jahre Schnee&lt;br /&gt;
gehört...?  Was, wenn man die Wertentwicklung von Aktien bis ins&lt;br /&gt;
17. Jahrhundert zurückverfolgen könnte?  Kann man, ist aber nicht so&lt;br /&gt;
einfach!  Was aber recht einfach auf einen längeren Zeitraum&lt;br /&gt;
ausgedehnt werden kann, ist die Betrachtung des ältesten Aktienindexes&lt;br /&gt;
der Welt, des [[DOW JONES]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
DER DOW-JONES INDEX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Index wird seit Mai 1896 berechnet, mit im wesentlichen nur&lt;br /&gt;
kurzen Unterbrechungen zu Beginn des ersten Weltkrieges und im&lt;br /&gt;
September 2001.  Zwar umfaßt der Index nur 30 Aktientitel, und es ist&lt;br /&gt;
auch nur noch eine einzige der Originalaktien enthalten (General&lt;br /&gt;
Electric), aber er spiegelt trotzdem gut die Entwicklung des&lt;br /&gt;
amerikanischen Aktienmarktes der letzten 112 Jahre wieder.  Schauen&lt;br /&gt;
wir uns die Entwicklung der Monatsschlußkurse des Indexes von 1896 bis 2005 an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-dhi.png|Dow-Jones-Kurve]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeindruckend oder? Der erste Monatsschluß im Mai 1896 lag bei 40.62&lt;br /&gt;
Punkten, der Höchststand bekanntermaßen bei knapp 14000 Punkten!  wenn&lt;br /&gt;
das keine &amp;quot;[[Performance]]&amp;quot; ist.  Versetzen wir uns also in die Lage eines&lt;br /&gt;
amerikanischen Kleinsparers (für den es hier keine Wechselkursrisiken&lt;br /&gt;
oder so gibt, für die späteren Kritiker), der im Mai 1896 beschließt&lt;br /&gt;
für 1000 Dollar Indexaktien zu kaufen ([[Zertifikate]] gab's damals wohl&lt;br /&gt;
noch nicht).  Er, sein Sohn und sein Enkel bilden seither den Index&lt;br /&gt;
immer getreulich nach, und der Enkel kann sich also Ende Dezember&lt;br /&gt;
2005, als er beschließt das [[Depot]] aufzulösen, über 266023 Dollar freuen.&lt;br /&gt;
Nicht schlecht, oder?  Aber was kann der Enkel im Jahre 2005 denn für&lt;br /&gt;
die über eine Viertelmillion kaufen? Reicht gerade so für ein nettes&lt;br /&gt;
Häuschen... nach immerhin über hundert Jahren sparen vielleicht nicht&lt;br /&gt;
ganz so beeindruckend, zumal das Einstiegskapital von 1000 Dollar im&lt;br /&gt;
Jahre 1896 nicht gerade ein Pappenstiel war...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DIE [[INFLATION]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittlere [[Inflationsrate]] in den [[USA]] betrug von 1896 bis 2005 2.96%&lt;br /&gt;
p.a.  Typische Rate für eine gesunde Volkswirtschaft, würde man sagen.&lt;br /&gt;
Die genauen Werte schwanken zischen leichter [[Deflation]] (-2.09% im&lt;br /&gt;
Jahre 1909) und über 20% im Jahre 1917.  Übrigens verwende ich hier&lt;br /&gt;
den Konsumgüter-Preisindex, also dasjenige Maß welches für den&lt;br /&gt;
Privatanleger am ehesten ausschlaggebend ist.  Die gesamte Datenreihe&lt;br /&gt;
kann man sich z.b. bei www.measuringworth.com herunterladen, aber auch&lt;br /&gt;
beim &amp;quot;Department of Labor&amp;quot;, welches den &amp;quot;[[cpi]]&amp;quot; berechnet.  Da&lt;br /&gt;
vielleicht nicht alle AB-Leser die Zinseszinsrechnung locker im Kopf&lt;br /&gt;
beherrschen, hier eine kleine Tabelle, welche Preisanstiege ein knapp&lt;br /&gt;
3%-ige [[Inflation]] über die Jahre bewirkt.  Was am Anfang einen Dollar&lt;br /&gt;
kostet, kostet nach X Jahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
 |Jahre&lt;br /&gt;
 |Preis [$]&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |0&lt;br /&gt;
 |1&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |1&lt;br /&gt;
 |1,03&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |5&lt;br /&gt;
 |1,16&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |10&lt;br /&gt;
 |1,39&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |20&lt;br /&gt;
 |1,79&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |30&lt;br /&gt;
 |3,20&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |50&lt;br /&gt;
 |4,30&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |110&lt;br /&gt;
 | 24,75&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 110 hab' ich natürlich extra mit aufgeschrieben, damit klar wird&lt;br /&gt;
das der Opa für seinen 1000er 1896 vielleicht das neueste, mit allen&lt;br /&gt;
technischen Finessen ausgestattete Automobil hätte kaufen können, sowas aber eben&lt;br /&gt;
heutzutage eher 25000 Dollar kostet.  Kann man also für den Reingewinn&lt;br /&gt;
aus dem [[Depot]] heute gerade mal 10 Autos kaufen gegenüber einem am&lt;br /&gt;
Beginn der immerhin 110-jährigen Investitionsperiode.  Rechnet man&lt;br /&gt;
diese Preisentwicklung aus der Dow-Jones Indexkurve heraus, so stellt&lt;br /&gt;
sie sich folgendermaßen dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-dji-inflcor.png|Dow Jones Inflationskorrigiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huch, man erkennt ja garnichts mehr... Vielleicht nochmal die beiden&lt;br /&gt;
Kurven im direkten vergleich im logarithmischen Maßstab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-dji-comp.png|Dow Jones Vergleich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jawohl, der Inflationskorrigierte Schlußstand am 31.12.2005 beträgt&lt;br /&gt;
ganze 450.3 Punkte!  Schon nicht mehr ganz so beeindruckend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GEWINNCHANCEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem 4%-Sparbuch von der Post um die Ecke wären über die 110&lt;br /&gt;
Jahre aus den 1000 Dollar auch immerhin fast 75000 geworden.  nicht&lt;br /&gt;
schlecht, aber die Aktien waren tatsächlich besser.  wenn man&lt;br /&gt;
allerdings nicht ganze 110 Jahre Zeit hat, bis man sein [[Geld]] wieder&lt;br /&gt;
braucht, und die Indexentwicklung betrachtet, besonders die&lt;br /&gt;
Inflationskorrigierte, so erkennt man das es durchaus langanhaltende&lt;br /&gt;
Verlustperioden geben kann.  Auch solche von mehr als 30 Jahren&lt;br /&gt;
länge...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechnet man alle möglichen Investitionen in den [[Dow Jones]] durch und&lt;br /&gt;
schaut, nach wieviel Jahren man wieviel Gewinn bzw. Verlust gemacht&lt;br /&gt;
hat,  so ergibt sich nach reinen Indexständen folgendes Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-gewinn.png|Gewinnchance]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik ist folgendermaßen zu lesen: Die Farbe eines Feldes gibt&lt;br /&gt;
die Wahrscheinlichkeit an, daß der Gewinn bzw. Verlust nach&lt;br /&gt;
soundsoviel Jahren (wo das Feld halt liegt) über oder unter der an der linken&lt;br /&gt;
Achse angegebenen Schwelle liegt.  So erkennt man beispielsweise, daß&lt;br /&gt;
man nach ungefähr 25 Jahren ziemlich (aber doch nicht 100%ig) sicher&lt;br /&gt;
irgendeinen Gewinn (&amp;gt;0), aber nur mit ca. 66% Wahrscheinlichkeit mehr&lt;br /&gt;
als 100% Gewinn, also eine Kapitalverdopplung erzielt hat.  Eine&lt;br /&gt;
verelf-fachung des Kapitals wäre damit selbst nach 40 Jahren&lt;br /&gt;
Investitionsdauer nur in jedem 4. Fall zu erwarten.  Auch&lt;br /&gt;
bemerkenswert ist, daß bis zu 20 Jahren Investitionsdauer eine&lt;br /&gt;
durchaus nicht vernachlässigbare Chance auf einen Verlust besteht.&lt;br /&gt;
Und es kommt, wie es kommen mußte, wendet man diese Berechnung auf die&lt;br /&gt;
Inflationskorrigierte Kurve an, so wird das Bild noch trüber: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-gewinn_infcor.png|Gewinnchance Inflationskorrigiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muß man mindestens 40 Jahre investieren um wenigstens zu 90%&lt;br /&gt;
sicher überhaupt einen Gewinn zu erzielen. Gewinne von über 100%&lt;br /&gt;
werden nur noch jedem zweiten Investor zuteil, hat man weniger als 40&lt;br /&gt;
Jahre Zeit, verringern sich die Chance auf einen derartigen Ertrag&lt;br /&gt;
schnell auf 25% und weniger.  Sicher, das ist besser als Lotto, aber&lt;br /&gt;
vom Lotto macht man ja auch vernünftigerweise nicht seine&lt;br /&gt;
[[Altersvorsorge]] abhängig.  hier sieht man auch, das real bei&lt;br /&gt;
Haltezeiten um die 20 Jahre eine durchaus 10%ige Chance besteht mehr&lt;br /&gt;
als die Hälfte seiner investierten Kaufkraft zu verlieren!  Und das 4%&lt;br /&gt;
Postsparbuch steht mit seinem 50% real-Ertrag (also nach [[Inflation]]!) &lt;br /&gt;
nach 40 Jahren genausogut da wie knapp die Hälfte aller Aktiendepots! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
KRITIK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zu den obigen Betrachtungen natürlich ein paar Anmerkungen zu&lt;br /&gt;
machen: Die allererste betrifft die Verwendung des Begriffes&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrscheinlichkeit&amp;quot;.  Streng genommen darf man den begriff nicht&lt;br /&gt;
benutzen, denn es wird hier letztlich nur das Ergebnis einer Zählung&lt;br /&gt;
vergangener Ereignisse vorgestellt.  Zwar sind recht viele Ereignisse&lt;br /&gt;
berücksichtigt, damit diese aber tatsächlich eine&lt;br /&gt;
Wahrscheinlichkeitsverteilung repräsentieren müßte der&lt;br /&gt;
zugrundeliegende Prozess einer bestimmten Verteilungsfunktion&lt;br /&gt;
folge. Für Aktienkursentwicklungen ist jedoch weder eine solche&lt;br /&gt;
Verteilung bekannt, noch weiß man ob ihnen überhaupt eine zugrunde&lt;br /&gt;
liegt.  Mandelbrodt und Mitarbeiter haben zwar eine Verteilung&lt;br /&gt;
angegeben die alle von Ihnen überprüften Kurshistorien reproduzieren&lt;br /&gt;
konnte, aber meines Wissens wurde diese Verteilung trotzdem nie als&lt;br /&gt;
wirklich allgemeingültig bestätigt.  Außerdem wurde sie rein empirisch&lt;br /&gt;
abgeleitet und ist deshalb aus theoretischer Sicht nicht&lt;br /&gt;
nachvollziehbar.  Ob die Farben in den Grafiken wirklich&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrscheinlichkeiten&amp;quot; darstellen, muß also auch hier, wie beim&lt;br /&gt;
Bankberater, dahingestellt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens gibt es sicher andere Ansätze als &amp;quot;Buy &amp;amp; Hold&amp;quot;, mit denen&lt;br /&gt;
sich am Aktienmarkt mehr [[Geld]] verdienen läßt.  Über die Jahre verteilt&lt;br /&gt;
kaufen, besserer Aktien/Branchenmix etc.  Allerdings muß man dazu&lt;br /&gt;
sagen, daß viele Fondsgesellschaften genau das versuchen: Den Index&lt;br /&gt;
&amp;quot;outzuperformen&amp;quot; (gräßliche Wortschöpfung).  Wer einen Fond weiß, der&lt;br /&gt;
das über Zeiträume von 40 Jahren und länger konsistent geschafft hat,&lt;br /&gt;
der möge sich bitte melden....&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Mfeldt&amp;diff=3360</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Mfeldt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Mfeldt&amp;diff=3360"/>
				<updated>2008-01-28T13:22:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: hat Benutzer Diskussion:Mfeldt nach Aktien und die Inflation verschoben: bessere auffindbarkeit durch themenbezogene überschrift!&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Aktien und die Inflation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Risk/Reward_Ratio&amp;diff=3354</id>
		<title>Risk/Reward Ratio</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Risk/Reward_Ratio&amp;diff=3354"/>
				<updated>2008-01-25T13:08:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der [[Risk/Reward Ratio]] ist aus dem Bereich des Risikomanagements eines Trades und stellt den Faktor dar von eingegangenen Risiko (SL) zu erwarteten Gewinn (Zielverkaufspreis).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bsp.:&lt;br /&gt;
Einstiegskurs 100€&lt;br /&gt;
Zielverkaufspreis 130€&lt;br /&gt;
[[Stop Loss]] 90€&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Risk/Reward  Ratio = 30€ / 10€&lt;br /&gt;
Risk/Reward  Ratio = 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Faktor sollte nie 1 oder noch kleiner sein. Er stellt einen Anhaltspunkt dar bei dem Risikomanagements aber keine Sicherheit für einen Erfolgreichen Trade. Bei der Wahl des Zielverkaufspreises können viele Fehler gemacht werden und Faktoren unbeachtet bleiben die diesen nicht realistisch machen. Zum Beispiel starke Wiederstände zwischen Einstiegskurs und Zielverkaufspreis.&lt;br /&gt;
Deswegen ist der [[Risk/Reward Ratio]] eine stark subjektive Kennzahl.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Aktien_und_die_Inflation&amp;diff=3353</id>
		<title>Aktien und die Inflation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Aktien_und_die_Inflation&amp;diff=3353"/>
				<updated>2008-01-25T12:59:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Aktien und die Inflation - oder: Warum &amp;quot;Buy&amp;amp;Hold&amp;quot; auf lange Sicht nichts bringt!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
EINLEITUNG:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der freundlich lächelnde Bankberater die Grafiken mit den&lt;br /&gt;
beeindruckenden Wertentwicklungen diverser Aktiendepots über die&lt;br /&gt;
letzten 15, 20 oder 30 Jahre wieder beiseite gelegt hat, fragt man sich&lt;br /&gt;
oft, wie man nur so dumm sein konnte seine kümmerlichen Geldreserven&lt;br /&gt;
bisher auf dem Postsparbuch oder ähnlichen Instrumenten gelagert zu&lt;br /&gt;
haben.  Er erwähnt zwar pflichtgemäß am Anfang und Ende seines&lt;br /&gt;
Vortrages das &amp;quot;Ergebnisse aus der Vergangenheit keine Garantien für&lt;br /&gt;
zukünftige Entwicklungen&amp;quot; sind, und Aktien scheinen auch irgendwie&lt;br /&gt;
&amp;quot;risikobehaftet&amp;quot; zu sein, aber so recht glauben kann man es beim&lt;br /&gt;
Anblick der grün unterlegten &amp;quot;Equity-Kurven&amp;quot; eher nicht....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte es aber vielleicht sein, das die Ergebnisse, welche der Berater&lt;br /&gt;
der ertragshungrigen Kundschaft präsentiert noch viel weniger&lt;br /&gt;
repräsentativ für die durchschnittliche Wertentwicklung von&lt;br /&gt;
Aktiendepots sind, als die Vergangenheit insgesamt?  Vielleicht sind&lt;br /&gt;
einfach die letzten 30 Jahre besonders gut gelaufen?  Hat man nicht im&lt;br /&gt;
Geschichtsunterricht mal was von der Tulpenblase im Jahre Schnee&lt;br /&gt;
gehört...?  Was, wenn man die Wertentwicklung von Aktien bis ins&lt;br /&gt;
17. Jahrhundert zurückverfolgen könnte?  Kann man, ist aber nicht so&lt;br /&gt;
einfach!  Was aber recht einfach auf einen längeren Zeitraum&lt;br /&gt;
ausgedehnt werden kann, ist die Betrachtung des ältesten Aktienindexes&lt;br /&gt;
der Welt, des [[DOW JONES]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
DER DOW-JONES INDEX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Index wird seit Mai 1896 berechnet, mit im wesentlichen nur&lt;br /&gt;
kurzen Unterbrechungen zu Beginn des ersten Weltkrieges und im&lt;br /&gt;
September 2001.  Zwar umfaßt der Index nur 30 Aktientitel, und es ist&lt;br /&gt;
auch nur noch eine einzige der Originalaktien enthalten (General&lt;br /&gt;
Electric), aber er spiegelt trotzdem gut die Entwicklung des&lt;br /&gt;
amerikanischen Aktienmarktes der letzten 112 Jahre wieder.  Schauen&lt;br /&gt;
wir uns die Entwicklung der Monatsschlußkurse des Indexes von 1896 bis 2005 an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-dhi.png|Dow-Jones-Kurve]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeindruckend oder? Der erste Monatsschluß im Mai 1896 lag bei 40.62&lt;br /&gt;
Punkten, der Höchststand bekanntermaßen bei knapp 14000 Punkten!  wenn&lt;br /&gt;
das keine &amp;quot;[[Performance]]&amp;quot; ist.  Versetzen wir uns also in die Lage eines&lt;br /&gt;
amerikanischen Kleinsparers (für den es hier keine Wechselkursrisiken&lt;br /&gt;
oder so gibt, für die späteren Kritiker), der im Mai 1896 beschließt&lt;br /&gt;
für 1000 Dollar Indexaktien zu kaufen ([[Zertifikate]] gab's damals wohl&lt;br /&gt;
noch nicht).  Er, sein Sohn und sein Enkel bilden seither den Index&lt;br /&gt;
immer getreulich nach, und der Enkel kann sich also Ende Dezember&lt;br /&gt;
2005, als er beschließt das [[Depot]] aufzulösen, über 266023 Dollar freuen.&lt;br /&gt;
Nicht schlecht, oder?  Aber was kann der Enkel im Jahre 2005 denn für&lt;br /&gt;
die über eine Viertelmillion kaufen? Reicht gerade so für ein nettes&lt;br /&gt;
Häuschen... nach immerhin über hundert Jahren sparen vielleicht nicht&lt;br /&gt;
ganz so beeindruckend, zumal das Einstiegskapital von 1000 Dollar im&lt;br /&gt;
Jahre 1896 nicht gerade ein Pappenstiel war...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DIE [[INFLATION]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittlere [[Inflationsrate]] in den [[USA]] betrug von 1896 bis 2005 2.96%&lt;br /&gt;
p.a.  Typische Rate für eine gesunde Volkswirtschaft, würde man sagen.&lt;br /&gt;
Die genauen Werte schwanken zischen leichter [[Deflation]] (-2.09% im&lt;br /&gt;
Jahre 1909) und über 20% im Jahre 1917.  Übrigens verwende ich hier&lt;br /&gt;
den Konsumgüter-Preisindex, also dasjenige Maß welches für den&lt;br /&gt;
Privatanleger am ehesten ausschlaggebend ist.  Die gesamte Datenreihe&lt;br /&gt;
kann man sich z.b. bei www.measuringworth.com herunterladen, aber auch&lt;br /&gt;
beim &amp;quot;Department of Labor&amp;quot;, welches den &amp;quot;[[cpi]]&amp;quot; berechnet.  Da&lt;br /&gt;
vielleicht nicht alle AB-Leser die Zinseszinsrechnung locker im Kopf&lt;br /&gt;
beherrschen, hier eine kleine Tabelle, welche Preisanstiege ein knapp&lt;br /&gt;
3%-ige [[Inflation]] über die Jahre bewirkt.  Was am Anfang einen Dollar&lt;br /&gt;
kostet, kostet nach X Jahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
 |Jahre&lt;br /&gt;
 |Preis [$]&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |0&lt;br /&gt;
 |1&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |1&lt;br /&gt;
 |1,03&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |5&lt;br /&gt;
 |1,16&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |10&lt;br /&gt;
 |1,39&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |20&lt;br /&gt;
 |1,79&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |30&lt;br /&gt;
 |3,20&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |50&lt;br /&gt;
 |4,30&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |110&lt;br /&gt;
 | 24,75&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 110 hab' ich natürlich extra mit aufgeschrieben, damit klar wird&lt;br /&gt;
das der Opa für seinen 1000er 1896 vielleicht das neueste, mit allen&lt;br /&gt;
technischen Finessen ausgestattete Automobil hätte kaufen können, sowas aber eben&lt;br /&gt;
heutzutage eher 25000 Dollar kostet.  Kann man also für den Reingewinn&lt;br /&gt;
aus dem [[Depot]] heute gerade mal 10 Autos kaufen gegenüber einem am&lt;br /&gt;
Beginn der immerhin 110-jährigen Investitionsperiode.  Rechnet man&lt;br /&gt;
diese Preisentwicklung aus der Dow-Jones Indexkurve heraus, so stellt&lt;br /&gt;
sie sich folgendermaßen dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-dji-inflcor.png|Dow Jones Inflationskorrigiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huch, man erkennt ja garnichts mehr... Vielleicht nochmal die beiden&lt;br /&gt;
Kurven im direkten vergleich im logarithmischen Maßstab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-dji-comp.png|Dow Jones Vergleich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jawohl, der Inflationskorrigierte Schlußstand am 31.12.2005 beträgt&lt;br /&gt;
ganze 450.3 Punkte!  Schon nicht mehr ganz so beeindruckend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GEWINNCHANCEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem 4%-Sparbuch von der Post um die Ecke wären über die 110&lt;br /&gt;
Jahre aus den 1000 Dollar auch immerhin fast 75000 geworden.  nicht&lt;br /&gt;
schlecht, aber die Aktien waren tatsächlich besser.  wenn man&lt;br /&gt;
allerdings nicht ganze 110 Jahre Zeit hat, bis man sein [[Geld]] wieder&lt;br /&gt;
braucht, und die Indexentwicklung betrachtet, besonders die&lt;br /&gt;
Inflationskorrigierte, so erkennt man das es durchaus langanhaltende&lt;br /&gt;
Verlustperioden geben kann.  Auch solche von mehr als 30 Jahren&lt;br /&gt;
länge...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechnet man alle möglichen Investitionen in den [[Dow Jones]] durch und&lt;br /&gt;
schaut, nach wieviel Jahren man wieviel Gewinn bzw. Verlust gemacht&lt;br /&gt;
hat,  so ergibt sich nach reinen Indexständen folgendes Bild:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-gewinn.png|Gewinnchance]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik ist folgendermaßen zu lesen: Die Farbe eines Feldes gibt&lt;br /&gt;
die Wahrscheinlichkeit an, daß der Gewinn bzw. Verlust nach&lt;br /&gt;
soundsoviel Jahren (wo das Feld halt liegt) über oder unter der an der linken&lt;br /&gt;
Achse angegebenen Schwelle liegt.  So erkennt man beispielsweise, daß&lt;br /&gt;
man nach ungefähr 25 Jahren ziemlich (aber doch nicht 100%ig) sicher&lt;br /&gt;
irgendeinen Gewinn (&amp;gt;0), aber nur mit ca. 66% Wahrscheinlichkeit mehr&lt;br /&gt;
als 100% Gewinn, also eine Kapitalverdopplung erzielt hat.  Eine&lt;br /&gt;
verelf-fachung des Kapitals wäre damit selbst nach 40 Jahren&lt;br /&gt;
Investitionsdauer nur in jedem 4. Fall zu erwarten.  Auch&lt;br /&gt;
bemerkenswert ist, daß bis zu 20 Jahren Investitionsdauer eine&lt;br /&gt;
durchaus nicht vernachlässigbare Chance auf einen Verlust besteht.&lt;br /&gt;
Und es kommt, wie es kommen mußte, wendet man diese Berechnung auf die&lt;br /&gt;
Inflationskorrigierte Kurve an, so wird das Bild noch trüber: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-gewinn_infcor.png|Gewinnchance Inflationskorrigiert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muß man mindestens 40 Jahre investieren um wenigstens zu 90%&lt;br /&gt;
sicher überhaupt einen Gewinn zu erzielen. Gewinne von über 100%&lt;br /&gt;
werden nur noch jedem zweiten Investor zuteil, hat man weniger als 40&lt;br /&gt;
Jahre Zeit, verringern sich die Chance auf einen derartigen Ertrag&lt;br /&gt;
schnell auf 25% und weniger.  Sicher, das ist besser als Lotto, aber&lt;br /&gt;
vom Lotto macht man ja auch vernünftigerweise nicht seine&lt;br /&gt;
[[Altersvorsorge]] abhängig.  hier sieht man auch, das real bei&lt;br /&gt;
Haltezeiten um die 20 Jahre eine durchaus 10%ige Chance besteht mehr&lt;br /&gt;
als die Hälfte seiner investierten Kaufkraft zu verlieren!  Und das 4%&lt;br /&gt;
Postsparbuch steht mit seinem 50% real-Ertrag (also nach [[Inflation]]!) &lt;br /&gt;
nach 40 Jahren genausogut da wie knapp die Hälfte aller Aktiendepots! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
KRITIK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zu den obigen Betrachtungen natürlich ein paar Anmerkungen zu&lt;br /&gt;
machen: Die allererste betrifft die Verwendung des Begriffes&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrscheinlichkeit&amp;quot;.  Streng genommen darf man den begriff nicht&lt;br /&gt;
benutzen, denn es wird hier letztlich nur das Ergebnis einer Zählung&lt;br /&gt;
vergangener Ereignisse vorgestellt.  Zwar sind recht viele Ereignisse&lt;br /&gt;
berücksichtigt, damit diese aber tatsächlich eine&lt;br /&gt;
Wahrscheinlichkeitsverteilung repräsentieren müßte der&lt;br /&gt;
zugrundeliegende Prozess einer bestimmten Verteilungsfunktion&lt;br /&gt;
folge. Für Aktienkursentwicklungen ist jedoch weder eine solche&lt;br /&gt;
Verteilung bekannt, noch weiß man ob ihnen überhaupt eine zugrunde&lt;br /&gt;
liegt.  Mandelbrodt und Mitarbeiter haben zwar eine Verteilung&lt;br /&gt;
angegeben die alle von Ihnen überprüften Kurshistorien reproduzieren&lt;br /&gt;
konnte, aber meines Wissens wurde diese Verteilung trotzdem nie als&lt;br /&gt;
wirklich allgemeingültig bestätigt.  Außerdem wurde sie rein empirisch&lt;br /&gt;
abgeleitet und ist deshalb aus theoretischer Sicht nicht&lt;br /&gt;
nachvollziehbar.  Ob die Farben in den Grafiken wirklich&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrscheinlichkeiten&amp;quot; darstellen, muß also auch hier, wie beim&lt;br /&gt;
Bankberater, dahingestellt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens gibt es sicher andere Ansätze als &amp;quot;Buy &amp;amp; Hold&amp;quot;, mit denen&lt;br /&gt;
sich am Aktienmarkt mehr [[Geld]] verdienen läßt.  Über die Jahre verteilt&lt;br /&gt;
kaufen, besserer Aktien/Branchenmix etc.  Allerdings muß man dazu&lt;br /&gt;
sagen, daß viele Fondsgesellschaften genau das versuchen: Den Index&lt;br /&gt;
&amp;quot;outzuperformen&amp;quot; (gräßliche Wortschöpfung).  Wer einen Fond weiß, der&lt;br /&gt;
das über Zeiträume von 40 Jahren und länger konsistent geschafft hat,&lt;br /&gt;
der möge sich bitte melden....&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Aktien_und_die_Inflation&amp;diff=3352</id>
		<title>Aktien und die Inflation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://aktienboard.com/mw/index.php?title=Aktien_und_die_Inflation&amp;diff=3352"/>
				<updated>2008-01-25T12:54:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Mfeldt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Aktien und die Inflation - oder: Warum &amp;quot;Buy&amp;amp;Hold&amp;quot; auf lange Sicht nichts bringt!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
EINLEITUNG:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der freundlich lächelnde Bankberater die Grafiken mit den&lt;br /&gt;
beeindruckenden Wertentwicklungen diverser Aktiendepots über die&lt;br /&gt;
letzten 15, 20 oder 30 Jahre wieder beiseite gelegt hat, fragt man sich&lt;br /&gt;
oft, wie man nur so dumm sein konnte seine kümmerlichen Geldreserven&lt;br /&gt;
bisher auf dem Postsparbuch oder ähnlichen Instrumenten gelagert zu&lt;br /&gt;
haben.  Er erwähnt zwar pflichtgemäß am Anfang und Ende seines&lt;br /&gt;
Vortrages das &amp;quot;Ergebnisse aus der Vergangenheit keine Garantien für&lt;br /&gt;
zukünftige Entwicklungen&amp;quot; sind, und Aktien scheinen auch irgendwie&lt;br /&gt;
&amp;quot;risikobehaftet&amp;quot; zu sein, aber so recht glauben kann man es beim&lt;br /&gt;
Anblick der grün unterlegten &amp;quot;Equity-Kurven&amp;quot; eher nicht....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte es aber vielleicht sein, das die Ergebnisse, welche der Berater&lt;br /&gt;
der ertragshungrigen Kundschaft präsentiert noch viel weniger&lt;br /&gt;
repräsentativ für die durchschnittliche Wertentwicklung von&lt;br /&gt;
Aktiendepots sind, als die Vergangenheit insgesamt?  Vielleicht sind&lt;br /&gt;
einfach die letzten 30 Jahre besonders gut gelaufen?  Hat man nicht im&lt;br /&gt;
Geschichtsunterricht mal was von der Tulpenblase im Jahre Schnee&lt;br /&gt;
gehört...?  Was, wenn man die Wertentwicklung von Aktien bis ins&lt;br /&gt;
17. Jahrhundert zurückverfolgen könnte?  Kann man, ist aber nicht so&lt;br /&gt;
einfach!  Was aber recht einfach auf einen längeren Zeitraum&lt;br /&gt;
ausgedehnt werden kann, ist die Betrachtung des ältesten Aktienindexes&lt;br /&gt;
der Welt, des [[DOW JONES]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
DER DOW-JONES INDEX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Index wird seit Mai 1896 berechnet, mit im wesentlichen nur&lt;br /&gt;
kurzen Unterbrechungen zu Beginn des ersten Weltkrieges und im&lt;br /&gt;
September 2001.  Zwar umfaßt der Index nur 30 Aktientitel, und es ist&lt;br /&gt;
auch nur noch eine einzige der Originalaktien enthalten (General&lt;br /&gt;
Electric), aber er spiegelt trotzdem gut die Entwicklung des&lt;br /&gt;
amerikanischen Aktienmarktes der letzten 112 Jahre wieder.  Schauen&lt;br /&gt;
wir uns die Entwicklung der Monatsschlußkurse des Indexes von 1896 bis 2005 an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Langinvest-dhi.png|Dow-Jones-Kurve]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeindruckend oder? Der erste Monatsschluß im Mai 1896 lag bei 40.62&lt;br /&gt;
Punkten, der Höchststand bekanntermaßen bei knapp 14000 Punkten!  wenn&lt;br /&gt;
das keine &amp;quot;[[Performance]]&amp;quot; ist.  Versetzen wir uns also in die Lage eines&lt;br /&gt;
amerikanischen Kleinsparers (für den es hier keine Wechselkursrisiken&lt;br /&gt;
oder so gibt, für die späteren Kritiker), der im Mai 1896 beschließt&lt;br /&gt;
für 1000 Dollar Indexaktien zu kaufen ([[Zertifikate]] gab's damals wohl&lt;br /&gt;
noch nicht).  Er, sein Sohn und sein Enkel bilden seither den Index&lt;br /&gt;
immer getreulich nach, und der Enkel kann sich also Ende Dezember&lt;br /&gt;
2005, als er beschließt das [[Depot]] aufzulösen, über 266023 Dollar freuen.&lt;br /&gt;
Nicht schlecht, oder?  Aber was kann der Enkel im Jahre 2005 denn für&lt;br /&gt;
die über eine Viertelmillion kaufen? Reicht gerade so für ein nettes&lt;br /&gt;
Häuschen... nach immerhin über hundert Jahren sparen vielleicht nicht&lt;br /&gt;
ganz so beeindruckend, zumal das Einstiegskapital von 1000 Dollar im&lt;br /&gt;
Jahre 1896 nicht gerade ein Pappenstiel war...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DIE [[INFLATION]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittlere [[Inflationsrate]] in den [[USA]] betrug von 1896 bis 2005 2.96%&lt;br /&gt;
p.a.  Typische Rate für eine gesunde Volkswirtschaft, würde man sagen.&lt;br /&gt;
Die genauen Werte schwanken zischen leichter [[Deflation]] (-2.09% im&lt;br /&gt;
Jahre 1909) und über 20% im Jahre 1917.  Übrigens verwende ich hier&lt;br /&gt;
den Konsumgüter-Preisindex, also dasjenige Maß welches für den&lt;br /&gt;
Privatanleger am ehesten ausschlaggebend ist.  Die gesamte Datenreihe&lt;br /&gt;
kann man sich z.b. bei www.measuringworth.com herunterladen, aber auch&lt;br /&gt;
beim &amp;quot;Department of Labor&amp;quot;, welches den &amp;quot;[[cpi]]&amp;quot; berechnet.  Da&lt;br /&gt;
vielleicht nicht alle AB-Leser die Zinseszinsrechnung locker im Kopf&lt;br /&gt;
beherrschen, hier eine kleine Tabelle, welche Preisanstiege ein knapp&lt;br /&gt;
3%-ige [[Inflation]] über die Jahre bewirkt.  Was am Anfang einen Dollar&lt;br /&gt;
kostet, kostet nach X Jahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
 |Jahre&lt;br /&gt;
 |Preis [$]&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |0&lt;br /&gt;
 |1&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |1&lt;br /&gt;
 |1,03&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |5&lt;br /&gt;
 |1,16&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |10&lt;br /&gt;
 |1,39&lt;br /&gt;
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 |-&lt;br /&gt;
 |50&lt;br /&gt;
 |4,30&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 |110&lt;br /&gt;
 | 24,75&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahre	Preis[$]&lt;br /&gt;
0	1&lt;br /&gt;
1	1,03&lt;br /&gt;
5	1,16&lt;br /&gt;
10	1,39&lt;br /&gt;
20	1,79&lt;br /&gt;
30	2,40&lt;br /&gt;
50	4,30&lt;br /&gt;
110	24,75&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 110 hab' ich natürlich extra mit aufgeschrieben, damit klar wird&lt;br /&gt;
das der Opa für seinen 1000er 1896 vielleicht das neueste, mit allen&lt;br /&gt;
technischen Finessen ausgestattete Automobil hätte kaufen können, sowas aber eben&lt;br /&gt;
heutzutage eher 25000 Dollar kostet.  Kann man also für den Reingewinn&lt;br /&gt;
aus dem [[Depot]] heute gerade mal 10 Autos kaufen gegenüber einem am&lt;br /&gt;
Beginn der immerhin 110-jährigen Investitionsperiode.  Rechnet man&lt;br /&gt;
diese Preisentwicklung aus der Dow-Jones Indexkurve heraus, so stellt&lt;br /&gt;
sie sich folgendermaßen dar:&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mfeldt</name></author>	</entry>

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